Montag, 26.10.2020
Ev.-Luth.
Kirchengemeinde Selent
Kirchenbüro
Dorfplatz 8
24238 Selent

Telefon: 04384 / 760
Telefax: 04384 / 1207

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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine
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Flyer zum Download:
  
Aktuelle Termine
01.11.2020 10:30 Uhr - St.-Servatius-Kirche Selent, Familienkirche
08.11.2020 10:30 Uhr - St.-Servatius-Kirche Selent, Gottesdienst, P. v. Somogyi
15.11.2020 09:30 Uhr - Fargau Gedenkstein, Andacht mit Kranzniederlegung
Aktuelle Neuigkeiten
Whaleturtles - Irish und Scottish Folk - 24.09.2020
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Selent lädt herzlich ein zu einem Konzert am So., den 27.09.20 um 14.30 Uhr in die St.-Servatius-Kirche Selent mit wunderschönen irischen und schottischen Klängen zu Gitarre, Fiddle und Gesang. Das junge doch sehr musikerfahrene Lübecker Duo schreibt selbst über sich, s. seine Webseite unter "www.whaleturtles.de":
"Wir sind ein Irish Folk Duo aus Lübeck mit Gesang, Fiddel und zwei Gitarren.
Wir spielen alte und neue Tunes, Songs und Instrumentals (reels, hornpipes, jigs und airs), wie wir sie am schönsten finden. Es ist eine Reise durch Irland und Schottland mit seinen sehnsuchtsvollen Melodien und eigenem Charme, den diese ursprüngliche Musik mit sich bringt. ...
Cheers und bis bald, Gesa Daniel und George Harris, eure whaleturtles
singer, fiddler and guitarist Gesa Daniel and singer, bassist and guitarist George Harris, performing old and recent gaelic tunes and compositions of their own. " 
Der Eintritt ist frei. Spenden an die Musiker gerne erwünscht. 
Erntedankgottesdienst 2020 und Folk-Konzert zu Erntedank - 24.09.2020
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Selent lädt herzlich ein zu ihrem Erntedankgottesdienst - in diesem Jahr auch wieder eine Woche eher vor dem offiziellen Sonntags-Termin am Sonntag, den 27. September 2020 um 10.30 Uhr in der St.-Servatius-Kirche Selent.

Hinweise aus aktuellem Anlass:
Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Prävention wird in diesem Jahr ausnahmsweise kein Gottesdienst in Fargau stattfinden.
Das Gemeindefest im bisherigen traditionellen Rahmen mit St.-Servatius-Suppe, Chor-Café, afrikanischer Trommelgruppe, Kinderprogramm und Taizéandacht entfällt dieses Jahr leider. 

- Im Selenter Gottesdienst wird zum Eingang eine Teilnehmerliste geführt und um Desinfektion der Hände gebeten. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Dieser kann im Gottesdienst abgenommen werden. Es ist zwischen Menschen aus verschiedenen Haushalten um 1,50m Abstand gebeten. Das Singen im Gottesdienst ist aber leider noch nicht wieder erlaubt.

- Die Teilnehmerzahl ist leider beschränkt auf rund 50 Personen - maximal 70 im Fall, das Personen aus einem Haushalt dichter zusammensitzen können. Daher empfiehlt es sich rechtzeitig zu kommen, wenn man teilnehmen möchte. Wenn die Besucher-Höchstanzahl erreicht ist, bitten wir um ihr Verständnis, dass leider nicht mehr Personen eingelassen werden können. 

Folk-Konzert mit dem Duo Whaleturtles 
Am Sonnatg, den 27.09.20 um 14.30 Uhr findet in der St.-Servatius-Kirche Selent als schöne Alternative zum ursprünglich geplanten Fest jedoch ein Konzert statt mit dem Folk-Duo Whaleturtles aus Lübeck. S. die gesonderte Ankündigung.
Der Eintritt ist frei.
Spenden für die Musiker sind gerne erwünscht. 
Hinweis:
Auch hier gilt leider die o.g. begrenzte Besucherzahl für Veranstaltungen in der Selenter Kirche. Daher empfiehlt sich rechtzeitiges Kommen.    
Familienkirche -Vom verlorenen Schaf oder wir kommen wieder zusammen - 03.09.2020
Am Sonntag, den 06.09.20 feiern wir in der St.-Servatius-Kirche Selent um 10.30 Uhr Gottesdienst als Familienkirche zur Geschichte aus dem Lukasevangelium (Lk 15,3-7) "Vom verlorenen Schaf".
Wir werden zum Eingang draußen vor der Kirche singen wie zum Abschluss, die biblische Geschichte vom Verlorenen Schaf hören und sehen und selbst ein Schäflein für sie basteln.
Alle großen wie kleinen Leute sind hierzu herzlichen eingeladen.
Prädikant Hans-Joachim Klütz und Pastor Timo v. Somogyi  
Perlen des Glaubens - 26.08.2020
Nach dem großen Erfolg unserer Einführungsveranstaltung zu den Perlen des Glaubens mit Sylvia Bernien, gibt es nun eine Forsetzung zu der wir alle Interessierten wie auch Neueinsteiger herzlichen einladen.  
Die „Perlen des Glaubens“ können es uns erleichtern, eine persönliche Verbindung zu Gott zu finden. 
An diesem Nachmittag werden wir uns besonders mit der Gottesperle und den Geheimnisperlen befassen. 
Freude und Fragen sind genauso wie Neugierde und Skepsis herzlich willkommen.

Anmeldung bitte über das Kirchenbüro Selent:
T: 04384-760 oder über: kg-selent@gmx.de bis zum 8.9.20
(Wenn ein Perlen-Armband erwünscht ist, kann dieses im Büro für 10 Euro bestellt werden.)

Es wird darauf geachtet, dass im Gemeindehaus die aktuell geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden.
Unsere Konfirmationen 2020 - 19.08.2020
Wir laden herzlichen ein zu unseren Konfirmationsgottesdiensten 2020: 

Hinweise:  
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können die Konfirmationen nur mit den Familien der Konfirmandinnen und Konfirmanden und engeren Verwandten und Freunden gefeiert werden. Die Anzahl der Sitzplätze in unserer Selenter Kirche ist beschränkt. Wir bitten hierfür um Verständnis.
Die Familien sind gebeten, dem Kirchengemeindebüro eine Teilnehmerliste im Vorwege zukommen zu lassen, zur besseren Organisation der Sitzplätze in unserer Selenter Kirche wie zur späteren Nachverfolgung von Infektionswegen, sollte dies notwendig sein.
Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ein Nasen- und Mundschutz zu tragen. Desinfektionsmittel stehen bereit. Wir weisen auf die gebotene Abstandsregel von mind. 1,5m zwischen Personen aus einem anderen Hausstand hin. 

Unsere Konfirmationen:    

St.-Servatius-Kirche Selent am Sonntag, den 23. August 2020 um 10.00 Uhr
mit Pastor Timo von Somogyi-Erdödy
Eingesegnet werden:

Ayla Baumgart, Fargau
Erik Baumgart, Fargau
Tjark Makowsky, Fargau
Max Sydow, Selent
 
St.-Servatius-Kirche Selent am Samstag, den 05. September 2020 
jeweils mit Pastor Timo von Somogyi-Erdödy
eingesegnet werden: 

um 10.00 Uhr: 
 
Marisa Groß, Wittenberger-Passau
Felix Eckhoff, Fellhusen
Oscar Pochert, Selent

12.00 Uhr: 

Marlen Friedrichsen, Martensrade
Jolien Bornholdt, Martensrade
Tom Linsmayer, Selent
Ava Gehrke, Bauersdorf
Emma Gehrke, Bauersdorf 

14.00 Uhr:

Carl von Hippel, Lammershagen
Louise von Hippel, Lammershagen
Marie von Hippel, Lammershagen 
 
16.00 Uhr:

Paul Tuletzki, Selent
Antonia Schaefer, Wittenberger-Passau
Jan-Lovis Lange, Wittenberger-Passau
Maike Witthinrich, Belau
Konzert mit den Hamburg Chamber Players - Festliche Variationen - 20.07.2020
Sonntag, 09.08.2020, 19.30 Uhr, St-Servatius-Kirche Selent
  
Eines der berühmtesten Werke Johann Sebastian Bachs umfasst 32 Variationen über seine eigene Aria für Klavier solo. Seit 1984 erfreut sich dieses Stück einer neuen Beliebtheit in der Fassung des russischen Geigers Dmitri Sitkovetsky für Violine, Viola und Cello. Der Name Goldberg-Variationen etablierte sich erst im Laufe des 19. Jh. Er wurde nach einem anekdotischen Berichtin Johan Nikolaus Forkels „Über Johann Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke“ von 1802 gebildet. Laut Forkel sei Bachs Aria mit verschiedenen Veränderungen für den russischen Gesandten am Dresdner Hof, den mit der Familie Bach befreundeten Grafen Herman Carl von Keyserlingk, verfasst worden. Der in dessen  Diensten stehende Cembalist Johann Gottlieb Goldberg, ein hochbegabter Bach-Schüler, sollte dem Grafen daraus vorspielen. Die Goldberg-Variationen stellen einen Höhepunkt barocker Variationskunst dar. Das Werk zeichnet sich durch einen planvollen Gesamtaufbau mit regelmäßig eingefügten, in den Oberstimmen streng kanonischen Sätzen aus. Den inneren Zusammenhang der Variationen untereinander liefert das gemeinsame Bass-Thema. Jeder Einzelsatz besitzt einen eigenen Charakter.

Mitwirkende: 
Ian Mardon, Violine
Julia Mensching, Viola
Rolf Herbrechtsmeyer, Violincello
Goldene Konfirmation wird verschoben - 20.07.2020
Die für dieses Jahr geplante Goldene Konfirmation wird entgegen der Ankündigung in unserem Gemeindebrief vom Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie in das Jahr 2021 verschoben. 
 
Herzlich eingeladen sind die Jahrgänge 1969 und 1970 mit Ehepartnern oder Lebensgefährten, die vor 50 Jahren in Fargau und Selent durch Pastor Dr. Arndt eingesegnet worden sind.
Auch wer nicht in Fargau oder Selent eingesegnet worden ist, gegenwärtig aber hier lebt, ist herzlich eingeladen, sein Jubiläum hoffentlich dann im nächsten Jahr mitzufeiern.
Wir erbitten Ihre Anmeldung auch gerne schon jetzt unter Vorlage Ihrer alten Konfirmationsurkunde aus Ihrer früheren Kirchengemeinde.
Der Termin für den Jubiläumsgottesdienst mit Abendmahl steht derzeitig noch nicht fest, wird aber vorraussichtlich wieder Ende August oder Anfang September 2021 stattfinden. 

Im Anschluss an den Gottesdienst ist auch im nächsten Jahr ein gemeinsames Mittagessen im Selenter Hof vorgesehen mit Zeit zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen, mit vor. einem Grußwort der neuen Bürgermeisterin sowie einer Ausfahrt für alle Interessierten in die Umgebung von Selent. 

Das Kirchenbüro bittet nach den Sommerferien um Ihre schriftliche oder telefonische Anmeldung zu den Öffnungszeiten am Di., Mi. und Fr. 9.00-12.00 Uhr unter 04384/760.

Bei der Ermittlung der aktuellen Anschriften bitten wir gerne um Ihre Hinweise und Unterstützung. 
Irischer Reisesegen - 20.07.2020
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Urlauber, 
seit meiner Jugendzeit begleitet er mich schon.
Er erweckt in mir Gefühle von Freude, Geborgenheit, Gelassenheit wie Sehnsucht - der irische Reisegen.
Einstmals läutete er in den 80er Jahren die Welle der vielen schönen naturbezogenen irischen Gebete ein und fand so seinen Weg auch in unser nordelbisches Gesangbuch unter der Nummer 922.

Genießen Sie ihn und lassen Sie sich auf ihren Reisen von ihm begleiten:
 
Der Herr sei vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen
und dich zu schützen.
Der Herr sei hinter dir um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst,
und dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in dir,
um dich zu trösten,
wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum,
um dich zu verteidigen,
wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir,
um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott.
 
Ich wünsche Ihnen eine erholsame, anregende und kraftgebende Urlaubszeit vielleicht auch an einem der schönen Strände der Ostsee oder an unserem Selenter See und kehren Sie wohlbehalten zurück. 
Ihr
Pastor Timo v. Somogyi-Erdödy
Selent 
 
 
10. Selenter Gartengottesdienst Freuet euch der schönen Erde... - 17.07.2020
Die Kirchengemeinde Selent freut sich sehr, dass es aufgrund des späteren Termins möglich ist, auch dieses Jahr seinen beliebten Gartengottesdienst zu feiern - und das gleich als kleines Jubiläum. Dieses Jahr feiern wir ihn zum 10. Mal! Am Sonntag, den 19. Juli 2020 um 10.30 Uhr ist es also wieder soweit. Wir treffen uns zum Gottesdienst im Alten Apfel-Garten von Familie Schütze. Der Eingang zum Garten findet sich im Wehdenweg 5, Ecke Kösterberg. 
Erwarten wird die Besucherin und den Besucherin zum 10. Mal ein Lieder- und Geschichtengottesdienst zum Thema "Freuet euch der schöne Erde..." zwischen Obstbäumen und Blumen unter der Leitung von Kantor Nikolaus Krause und Pastor Timo v. Somogyi.
Der beliebte Kirchenkaffee im Anschluß muss dieses Jahr aus gegebenem Anlaß leider entfallen, es sei denn, jede und jeder nimmt sich nach Art eines Picknicks eine Kleinigkeit nur für sich selber mit.
Doch der Spaziergang durch den Garten kann natürlich wieder - ,mit Abstand" gerne unternommen werden.  
Wir weisen daraufhin, dass auch im Garten die derzeitige Abstandsregel von 1,50m gilt. Bei Zutritt zum Garten wie beim Verlassen ist ein Mund- und Nasenschutz erforderlich. Es wird eine Teilnehmerliste geführt in die wir bitten, sich einzutragen. Die Daten werden nach sechs Wochen wieder gelöscht.    
16. Selenter Motorradgottesdienst 2020 - Abstand halten - 29.06.2020
Der 16. Motorradgottesdienst in Selent steht vor der Tür.

Am Sonntag, den 12. Juli ist die St.-Servatius-Kirche wieder Ausgangspunkt für ihren beliebten Biker-Gottesdienst auf dem Land für jung und alt sowie alle interessierten Gemeindemitglieder.
Für die von ferner Angereisten gibt es ab 10.00 Uhr wieder ein Biker-Frühstück vom Caterer.
 
Der Gottesdienst beginnt um 12 Uhr und wird geleitet von den Pastoren Holger Janke aus Hamburg (Predigt) vom Verein "Bikers Helpline" und von Timo von Somogyi aus Selent (Liturgie). Das Motto des ganzen Vorbereitungs-Teams um Bernd Schönberg lautet: "Abstand halten". 
Die Musik wird live eingespielt - mit Abstand - von der Band Slowjack aus Schlesen mit Wolfgang Slosarek an der Leadgitarre und probt hierzu bereits kräftige und standhafte Rhythmen aus ihrem bewährten Blues-Rock-Repertoire.  
Im Anschluss geht es dann ca. 13.15 Uhr mit kleinen und großen Maschinen mit ihren Bikern ab dem Selenter Dorfplatz auf den Rundkorso - mit Abstand - für faires Verkehrsverhalten um den Selenter See. Für Sicherheit sorgt die Kradstaffel des Kreies Plön. 

Auf der Pastoratswiese ist im Anschluß Zeit und Platz - mit genügend Abstand - zum Klönschnack und zur Stärkung mit Herzhaftem vom Grill vom Caterer sowie Kaffee und Kuchen.
 
Wir bitten um die Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Präventionsmaßnahmen, d.h. Abstand halten - insbesondere beim Betreten und Verlassen der Kirche und auf dem Gelände, Mund- und Nasenschutz beim Betreten und Verlassen der Kirche, im Gottesdienst bitte die gekennzeichneten Sitzplätze verwenden und auf die Anweisung der Ordner achten. Es wird eine Unterschriftenliste geführt. Es wird im Gottesdienst nicht gesungen.      
ACHTUNG - es gibt seit kurzem für unseren MOGO weitere noch nähere wichtige Informationen: 
Zunächst: der MoGo wird dennoch stattfinden!
Der Kreis Plön hat uns Anfang letzter Woche die Auflagen mitgeteilt. Für den 16. MoGo in Selent bedeutet das jetzt:
1. Der MoGo wird als "Gruppenaktivität" eingestuft. Damit ist die Teilnehmerzahl auf max 50 Personen gegrenzt.
In unsere große Kirche passen aber ca. 70 Personen unter der Vorraussetzung, dass Personen aus einem Haushalt zusammen sitzen können. Zu Personen aus einem anderen, fremden Haushalt ist dann jedoch Abstand zu halten innerhalb einer Bankreihe und zur vorderen wie hinteren Bank. Die vorderste Bankreihe ist in der Kirche wegen eines gebotenen Absstands zu den singenden Musikern gesperrt.  
2. Das Gebot des Mindestabstands von 1,5m ist einzuhalten
3. Jeder Teilnehmer muß sich bitte registrieren lassen ( wie in den Restaurants ) - hierzu stehen Helfer am Eingang bereit - bitte daher nicht erst kurz vor Beginn des Gottesdienst kommen, um allzu lange Staus zu vermeiden...
4. Ein Mund-/ Nasenschutz ist zu tragen. Während des Gottesdienstes kann der Schutz abgelegt werden.
5. Im Kircheneingang und auf dem Gelände wie in den Gemeindehaustoiletten werden Desinfektionsmittel bereitgehalten. 
Familienkirche zum Dreifaltigkeitssonntag - 06.06.2020
Zum 7. Juni 2020 um 10:30 Uhr in der Selenter Kirche laden wir wieder herzlich ein zu unserer Familienkirche für Große und Kleine. Wir werden in einer kurzen Andacht drei kleine muntere Geschichten rund um die Taufe zum Muntermachen sehen und hören mit Musik, Gebet und bei gutem Wetter auch einem Lied draußen auf der Wiese 
Unser Kirchenkaffee muss leider noch noch entfallen
Bitte einen Mund-, Nasenschutz tragen und den nötigen Abstand halten  
Wir freuen uns auf euch! 
Himmelrauschen - ein Tipp - 31.05.2020
Wer derzeit immer mal wieder auch christliche Gedanken im Netz sucht, da viele kirchliche Angebote vor Ort nicht stattfinden, kann diese u.a. in einem wie ich finde schönen Blog der Ev. Kirche in Essen finden. Einfach mal reinschauen unter: http://www.himmelrauschen.de
Zwischen Erde und Himmel... - 30.05.2020
lebe ich als Christ – zwischen Tod und Leben – zwischen Trauer und Hoffnung – zwischen Erdanziehung und meinen Träumen.
Dabei ist die Erde an sich schön. „Gott sah, dass es gut war“, so heißt es ja in der Schöpfungsgeschichte. Ich brauche die Erde, um mich zu verwurzeln, um eine Heimat zu haben. Im besten Fall gibt sie mir Sicherheit, Halt und Vertrauen. Zudem gewinne ich auch über sie notwendige Lebenskraft und Ichstärke, das Gegenteil von dem, wenn ich mich entwurzelt fühle. Wie schön ist es auch, auf einer Wiese zu liegen,  den Duft der Gräser in der Nase zu haben, das Grün zu sehen und die Erde unter sich zu spüren. Wenn ich es genießen kann, dann spüre ich Dank für das Leben hier – unten, nicht hoch droben – im Hier und Jetzt.
Doch wie schön ist dann auch in den Himmel zu schauen, das tiefe Blau bei sonnigem Wetter auf sich wirken zu lassen, den Wind unter einer Wolke auf der Haut zu spüren und im Gesicht, das Weiß der Wolken und den unablässigen Wandel ihrer Formen zu beobachten. „Über den Wolken muss der Himmel wohl grenzenlos sein“, so singt der bekannte Liedermacher Reinhard Mey. Der Himmel – Raum unserer Sehnsucht, das Oben – gerade dann, wenn mich das unten zu sehr fesselt und sorgt, dann sehne ich mich nach dem oben, nach dem Heraus-aus-mir, nach Neuem, nach Weite und Inspiration.
Zu Pfingsten feiert die Kirche fast so etwas wie die Vermählung von Erde und Himmel: Gott steigt herab und sendet seinen tröstenden und gemeinschaftsstiftenden Geist, er küsst die Erde mit seinem liebendigen Geist und Odem. Ich kann und darf als Mensch aufatmen und fasse neues Vertrauen gegen die Angst. Ich bin nicht nur ich und allein, sondern Gottes Geist ist in mir und er hilft mir auf.
Ich atme ein und lebe neu wie es in einem anderen schönen Lied zu Pfingsten heißt – eines meiner Lieblingslieder: „Gott gab uns Atem, damit wir leben, er gab uns Augen, damit wir uns sehn. Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.“
Ich wünsche Ihnen eine inspirierende und gesegnete Pfingstzeit –
sei es zuhause oder unterwegs..
Pastor Timo von Somogyi

Andacht zu Pfingsten in der Kirche Selent:
 
Leider können wir uns dieses Jahr nicht wie gewohnt zu Pfingsten in Form einer Pilgerwanderung zu Fuß oder mit dem Rad in Bewegung setzen...
Doch wir feiern das Pfingstfest in unserer schönen St.-Servatius-Kirche Kirche am So., den 31. Mai 2020 um 10.30 Uhr mit einer Andacht (ca. 1/2 Std.) und schließen sie ab mit einem schönen Heilig-Geist-Lied mit Bewegung im Freien auf der Pastoratswiese - natürlich mit genügend Vorsicht und Abstand.
Hierzu laden wir alle Gemeindemitglieder und Urlaubsgäste herzlich ein.  
Anmeldung 2020 für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden - 28.05.2020
Konfirmandenzeit 2020-2022

Wir rudern wieder los... - die Konfirmandenzeit für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinde Selent beginnt nach den Sommerferien vor. am Di., den 01. September 2020 um 17 Uhr im Gemeindehaus am Dorfplatz 10.
Zur Anmeldung und zum persönlichen Kennenlernen laden wir dazu alle Kinder ab 12 Jahren in Begleitung der Eltern oder eines Elternteils gerne herzlich ein am:

Dienstag, den 16. Juni 2020 18.00 – 20.00 Uhr und
Mittwoch, den 17. Juni 2020 17.00 – 19.00 Uhr

in das Gemeindehaus am Dorfplatz 10 in Selent zu kommen. 

Mitzubringen sind hierzu bitte die Geburts- und die Taufurkunde.
Kinder, die die Taufe noch nicht empfangen haben, begehen das Fest der Taufe im Verlauf der Konfirmandenzeit. 
In den letzten Jahren haben wir diese unter Einbeziehung der Konfirmandengruppe mit viel Freude und Erfolg als Außen-Taufgottesdienst am Selenter See gefeiert.  
Die Kirchengemeinde freut sich auf Euer Kommen.  
 
Zum 13. Mai - St.-Servatius - Schutzpatron der Selenter Kirche - 14.05.2020
Der Schutzpatron unserer Kirche ist der "Eis"Heilige Servatius und wohl zudem der Heilige Laurentius.
Über Servatius heißt es etwa in den Bauernregeln: "Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai."
Vermutlich wurde er bei Gründung der Selenter Kirche um ca. 1197 und des Ortes Selent im Zuge der Mission Holsteins durch Vicelin und auf Betreiben des Grafen Adolf II. v. Schauenburg von christlichen Siedlern aus den Niederlanden oder auch dem Rheinland mitgebracht. Vermutlich kamen sie aus der Gegend um Maastricht, dem Ort, wo er am 13. Mai 387 gestorben ist und wo seine Gebeine noch heute im Dom St. Servaas in einem Steinsarg der Krypta ruhen. So könnte man sich erklären, dass die St.-Servatius-Kirche in Selent immerhin die nördlichste Kirche ist, die diesem bedeutsamen Heiligen im Mittelalter geweiht wurde. Die alten bischöflichen Weihekreuze sind noch heute auf der steinernen Deckplatte des Selenter Altares zu finden. Der Maastrichter Dom ist die älteste Kirche der Niederlande und er Heilige Servatius war auch der Hausheilige des berühmten fränkischen Königsgeschlechts der Karolinger. Seit 1829 findet eine St.-Servatius-Wallfahrt im Sieben-Jahres-Rhythmus statt, zuletzt 2011; dabei werden sein Brustkreuz, seine Abendmahlsgefäße und der Goldschrein mit seinen Gebeinen in der Prozession mitgeführt. Er war zu Lebzeiten Bischof in Tongern.
Um sein Wirken ranken sich manche interessante Legenden. So steht weiter geschrieben im Ökumenischen Heiligenlexikon: "Ein Engel soll Servatius von Jerusalem nachTongern / Tongeren geführt, ihm Ring und Stab des verstorbenen Vorgängers auf dem Bischofsstuhl von Maastricht, die auf dem Altar bereitlagen, überreicht und ihn damit selbst zum Bischof geweiht haben.
Zahlreiche Heilungen und Wunder wurden von ihm berichtet. Als er predigte, erfüllte ihn der Geist und alle verstanden ihn in ihrer Muttersprache. Ein Adler habe den am Wegrand eingeschlafenen bischöflichen Pilger vor den heißen Sonnenstrahlen mit seinen Flügeln beschattet und geschützt. Auf seinem Grab soll selbst im Winter nie Schnee gelegen haben. Gregor von Tours ist die älteste Quelle für die Vita des Servatius und der Überlieferer mancher Legenden, darunter dem Schneewunder an seinem Grab.
"Er ist der Schutzheilige der Lahmen, der Schlosser und Tischler; Patron der Kirchen von Maastricht, Goslar, Limburg an der Lahn und Quedlinburg. Seine Attribute sind: ein Holzschuh, ein silberner (Petrus-) Schlüssel, der Drache, der Adler und in späterer Zeit auch eine Brille, die für seine Gelehrsamkeit stand.
In den letzten Jahren hatten wir zu Ehren des Heiligen Servatius gerne ein kleines Turmblasen draußen vor der Kirche veranstaltet. Wir hatten das Selenter St.-Servatius-Lied gesungen nach der Melodie des Liedes EG 266 und einen leckeren Kuchen aus Maikranzteig in Form eines Schlüssels vom Dorfbäckerei Wegener verspeist. Vielleicht ja nächstes Jahr wieder.  
  
Herzliches Willkommen - es finden wieder Gottesdienste statt - 06.05.2020
Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns unseren Gottesdienst-Besucherinnen und -besuchern mitteilen zu können: auch unsere Kirchengemeinde darf ab dem 10. Mai wieder Gottesdienste feiern! Am Sonntag, den 10. Mai (s.u.) geht es wieder vorsichtig los!

Bitte beachten Sie:
 
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass zum Gottesdienst-Besuch zur Prävention gegen die Korona-Erkrankung (COVID 19) die Verordnungen des Landes S-H sowie die Handlungsempfehlungen der Nordkirche gelten:
- bitte grundsätzlich die derzeit gewünschte Abstandsregel  (2m) einhalten
- bitte mit einer Schutzmaske kommen
- am Eingang werden Sie um Ihre Kontaktdaten gebeten, um ggf.   Infektionsketten nachzuverfolgen. Ihre Daten werden maximal für 4  Wochen aufgehoben und nur zum Zweck der gesundheitlichen  Aufklärung an behördliche Gesundheitsbeauftragte weitergegeben
- Wir haben die Möglichkeit rund 30 Personen einzulassen. Bitte haben Sie Verständnis, falls Sie nicht mehr eingelassen werden  können. Ggf. feiern wir eine zweite Andacht 
- Sie haben im Eingang die Möglichkeit zur Desinfizierung Ihrer Hände -
- der Kirchenraum wird vor wie nach Ihrem Besuch desinfiziert
- daher haben wir zur Zeit leider keine Sitzkissen – bitte bringen Sie  gerne ein eigenes Sitzkissen von Zuhause mit
- für den Gottesdienst ist eine zeitlich verkürzte Feier als Andacht  vorgesehen
– wir feiern ihn aus räumlichen Gründen nur in Selent
- es darf leider noch nicht gesungen und auch kein Abendmahl gefeiert werden

Vor allem gilt: 
wir freuen uns sehr über Ihren Besuch und hoffen, dass wir bald auch wieder im gewohnten Rahmen die Gottesdienste feiern können! Unsere weitere Gottesdienstplanung sieht vor:
  
So. 10. Mai 10.30 Uhr Selent Wiederöffnungsgottesdienst  
So. 17. Mai 10.30 Uhr Selent

Do. 21. Mai 10.30 Uhr Selent / Blome-Kapelle Außengottesdienst zu Himmelfahrt    
So. 24. Mai     10.30 Uhr Selent
So. 31. Mai     10.30 Uhr Selent  Fahrrad-Pilger Gottesdienst – am Pfingstsonntag - Unterwegs mit dem Fahrrad hinaus in die Natur mit geistlichen Gedanken, Liedern und Picknick 
 
Es können derzeit ggf. kurzfristig noch immer Änderungen eintreten.   Bitte achten Sie daher auch weiter auf aktuelle Hinweise.
 
Mit freundlichem Gruß auch im Namen des Kirchengemeinderats Selent
Pastor Timo v. Somogyi   
1. Vorsitzender
Aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation - Verlängerung der offiziellen Schutzmaßnahmen: Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen sind abgesagt bis zum 03.05.20 - 22.04.2020
Aufgrund der derzeitigen Gesundheitssituation im Umgang mit dem Corona-Virus (COVID 19) und seiner Prävention folgt die Kirchengemeinde Selent den Empfehlungen des Kirchenkreises Plön-Segeberg (für weitere Infos s. unseren Link zur Kirchenkreis-Homepage) sowie der Nordkirche (ebd.).
Danach sollen nun weiter bis zunächst So., den 03. Mai. 20 keine Gottesdienste stattfinden.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass auch die Durchführung von Amtshandlungen wie die einer Taufe oder einer Trauung in diesem Zeitraum ebenfalls nicht möglich ist mit Ausnahme von Trauerfeiern. Diese können und sollen derzeit nur im Freien am Grab und im engsten Familienkreis und vorheriger Absprache und Dokumentation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stattfinden.    
Ebenso wird der Konfirmandenunterricht bis zum 03.05. ausfallen sowie alle weiteren Veranstaltungen im Gemeindehaus

Ebenso ist unser Gemeindebüro für den Publikumsverkehr vorläufig geschlossen bis zum 03.05.20. Unter Beachtung der neuen Hygienemassnahmen (Mund-Nasenschutz-Maske ab 29.04.) können Sie aber mit unserer Sekretärin sprechen bzw. auch durch das Bürofenster Post bringen oder entgegennehmen.  

Nach Mitteilung des Kirchenkreises können und sollen die Kirchen für Besucher weiterhin gerne geöffnet sein. Unsere Selenter Kirche ist täglich geöffnet von 8.00-18.00 Uhr (außer montags).
Sie können - bitte unter besonderer Beachtung der üblichen Hygiene-Regeln im Umgang mit Erkältungskrankheiten und möglichst nur zu zweit und mit Bitte um Abstand zu anderen Besuchern - die Kirche betreten. Nach der neuesten Ergänzung zur Landes-Verordnung in S-H dürfen öffentliche Räume und somit auch unsere Kirche nur mit einer Mund-und Nasenschutzmaske betreten werden.  
    
Für neue aktuelle Informationen zu unserer Gemeindeearbeit besuchen Sie bitte gerne regelmässig unsere Seite.

Sie können sich natürlich auch weiterhin im Kirchenbüro zu den angegebenen Öffnungszeiten per Telefon und E-Mail-Kontakt melden und informieren T.: 04384/760, E-Mail: Kg-Selent@gmx.de oder beim Pastor unserer Kirchengemeinde unter T: 04384/1205.      
Ostern schenkt uns neue Kraft zum Leben – Gedanken zum Ostergärtlein - 13.04.2020
Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Ein Engel erschien und sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, das ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. 
 
So die Ostergeschichte nach Matthäus 28,1-8 wie sie als Lesungstext zur Osternacht aufgeschrieben steht.
Matthäus beschreibt, dass Jesu Auferstehung mit einem gewaltigen Naturereignis einhergegangen ist. Ein Erdbeben ist geschehen. Das Grab, alle Steine wurden danach umgestürzt oder umgeworfen, zerfielen gar zu Staub. Ein Engel in einem schneeweißen Gewand erscheint vor den beiden Frauen am Grab des Herrn. Er spricht zu ihnen, fordert sie auf das Grab zu besehen. Das Grab ist leer. Ihr Herr und Meister ist nicht mehr darin. Die Wachen sind erstarrt.
Alle menschlichen Versuche, dem Wunder der Auferstehung zu widerstehen, es gar als einen Betrug kleinzureden, scheitern. Gegen Gottes Kraft ist menschliches Denken und ist die menschliche Kraft hinfällig. Während sie erstarrt, ja geradezu versteinert, bleibt Gottes Kraft lebendig. Sie schafft neues Leben. Sie allein ist frei. Der Engel und sein strahlendes Licht stehen für diese göttliche Kraft. Der Engel spricht zu den Frauen: „Fürchtet euch nicht. Er ist auferstanden von den Toten. Ihr werdet ihnen wiedersehen...- in Galiläa, wohin er vorausgegangen ist“. Dann laufen die Frauen los, um es Jesu Jüngern zu berichten.
So oder ähnlich haben wir die Geschichte dieses Jahr versucht im Bild unseres Ostergärtleins darzustellen. Und ein wenig ist das Grab sogar schon unter dem Gewicht der Steine eingesunken. Sie sind umgefallen und durcheinandergewirbelt worden wie durch die Kraft des Wassers und des Meeres. Jesu weißes Leichentuch ist nur zurückgeblieben. Das Grab ist leer. Ein großer Engel spricht zu den verängstigten Frauen vor dem Grab. Jesus geht voraus. Unser Weg geht zurück ins Leben. Wir werden Jesus begegnen – so ist uns zugesagt – in Galiläa – am See Genezareth, in einem Haus der Jünger, zwei Jünger wird er auf ihrem Weg und in ihrer Trauer begleiten, Thomas die Augen aufschließen - für den Glauben – und uns? Was wird die Geschichte mit uns tun in diesen Tagen? Ich wünsche uns allen sehr, dass sie uns Kraft schenkt, eine Kraft, die selbst Steine bewegt, die uns aus eigener Erstarrung löst und aufhilft zu neuem Leben.
Daher haben wir Steifte zum Ostergärtlein gelegt. Wir können die Steine bemalen, bunt und mit hellen Farben auch, mit Bildern und Symbolen des Lebens, die uns Hoffnung schenken, neue geben Kraft zu glauben und zu hoffen.
Darum gilt auch für uns. Fürchte dich nicht... Jesus ist dir vorausgegangen und wird dich auf deinem Weg durch das Leben an die Hand nehmen und empfangen. Amen.   
Ich wünsche Ihnnen ein kraftbringendes gesegnetes Osterfest. 
Pastor Timo v. Somogyi-Erdödy
 
 
Sende mir den Engel der Auferstehung 
Ostern 

Auferstandener Herr Jesus Christus
Du hast die Macht des Todes gebrochen.
Du bist auferstanden und bist nun bei mir.
Gib mir durch deine Auferstehung den Mut,
selbst aufzustehen aus dem Grab
meines Selbstmitleids, meiner Angst,
meiner Dunkelheit, meiner Depression.
Manchmal möchte ich lieber im Grab liegen bleiben,
auch wenn es dort kalt und dunkel ist.
Es erscheint mir einfacher,
als mich dem Leben zu stellen.
und verletzt zu werden.
Doch wenn ich auf dich schaue,
dann spüre ich auch in mir den Drang,
aufzustehen, die Fesseln abzuschütteln,
die mich gefangen halten.
Sende mir den Engel der Auferstehung,
dass er auch von mir den Stein wegwälzt,
der mich am Leben hindert und mich blockiert,
aus mir herauszugehen.
Maria von Magdala ist dir begegnet,
und du hast sie mit ihrem Namen angesprochen.
Sie hat erfahren, dass dein Wort der Liebe, 
das sie während deines Lebens von dir gehört hat, 
auch nach dem Tod bestehen bleibt.
Sie kann nicht aus deiner Liebe fallen.
Schenke auch mir die Gewissheit,
dass ich im Tod
nicht aus deiner Liebe falle werde,
dass du mich wie Maria von Magdala
mit einem Wort der Liebe empfangen wirst.
An diesem Osterfest denke ich
an alle Menschen, die Angst haben vor dem Tod.
Befreie sie von ihrer Angst.
Und ich denke an die,
in denen es nicht Ostern geworden ist.
die immer noch im Grab
ihrer Depression und Trostlosigkeit liegen.
Lass das Licht der Osterkerze
auch in ihre Dunkelheit eindringen
und sie erhellen.
Lass die Kraft deiner Auferstehung
auch sie stärken, dass sie den Mut finden
aufzustehen und die Weite und Freiheit
deiner Auferstehung
am eigenen Leib zu erfahren.
Lass uns alle gemeinsam aufstehen zum Leben. Amen.    
von Anselm Grün, Heilsame Worte, Gebete für ein ganzes Leben  
Kirchlicher Ostergruß mit dem Flugzeug im Kirchenkreis Plön-Segeberg - 11.04.2020
Weil wegen der Corona-Krise die Ostergottesdienste ausfallen müssen, hat sich der evangelische Kirchenkreis Plön-Segeberg einen besonderen Ostergruß einfallen lassen: Am Ostersonntag (12. April) wird ab 13 Uhr ein Flugzeug über alle Kirchen im Kirchenkreis fliegen und auf einem 35 Meter langen Banner eine besondere Osterbotschaft hinter sich herziehen. Was auf dem Banner stehen wird, ist noch geheim.
"Mit der Flugzeugaktion wollen wir zusätzlich möglichst viele Menschen erreichen, ohne die vom Land vorgegebenen Schutzmaßnahmen zu übertreten", sagte Propst Erich Faehling. Eine solche Aktion sei für Ostern passend. "Das ist ein Hoffnungsimpuls, direkt vom Himmel."
Ein Hoffnungsimpuls vom Himmel
Geflogen wird die rote Piper PA-12 "Super Cruiser" von Jean-Philipp Sievers. Innerhalb von vier Stunden will der Berufspilot in etwa 300 Meter Höhe den Kirchenkreis überfliegen, der von Laboe im Norden über Preetz, Plön, Bad Segeberg und Bad Oldesloe bis Bargfeld-Stegen im Süden reicht. Die genaue Route ist noch offen.
Die Flugroute wird am Ostermorgen auf der Homepage des Kirchenkreises Plön-Segeberg www.kirche-ps.de veröffentlicht.
S. auch unseren Link
Karfreitag – Heilwerden im Glauben - 10.04.2020
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Webseite, 
die besonderen Osterfeiertage haben begonnen ohne dass wir sie gottesdienstlich feiern konnten und können. Für mich als Pastor, der im Besonderen auch den Auftrag hat, die Botschaft und die Geschichten von Jesus weiterzugeben und zu verkündigen, ist dies ein seltsam anmutender Umstand. Gestern hätten wir uns der Geschichte vom letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern erinnert, heute am Karfreitag seines Leidensweges und seines Todes am Kreuz, morgen am Karsamstag seiner Grablegung.
Gerade das Gedenken zu Karfreitag ist für viele Christen eine wichtige Station im gottesdienstlichen Leben und Bewusstsein, die nicht nur unsere christlich-religiöse Kultur sehr geprägt hat, sondern die auch bei vielen im persönlichen geistlichen Leben durchaus noch immer eine wichtige Rolle spielt.
Für unsere Kirchenmusik ist sie gar ein wichtiger feierlicher Höhepunkt im Jahr, denkt man etwa an die traditionsreichen Passionsmusiken - in der Verkündigung wird der ungerechtfertigte Tod eines unschuldigen Menschen am Kreuz wie entstandenes Unrecht gegenüber unserer Schöpfung dazu ethisch und sozialkritisch angeklagt, jedoch theologisch auch die Befreiung und Versöhnung benannt, geschehen durch durch die Treue und Liebe Jesu gegenüber seinem Vater wie den Menschen. Jesus hat „unsere und unserer Welt Wunden auf das Kreuz hinauf- und sie dort aus der Welt herausgetragen. Der Weg der Passion ist für Johannes (sic. das Johannes-Evangelium) zugleich der Weg der Verherrlichung“ (Anselm Grün).
So heißt es auch im heutigen Losungswort: „Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe, aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen“( 1. Petrusbrief 2,24-25).
Der Tod Jesu am Kreuz war und ist nicht erst für den modernen Menschen schwer gedanklich nachzuvollziehen. Jedoch für den glaubenden Menschen ist der Kreuzestod deutbar als ein tieferes Geheimnis eingesenkt in Gott. Das Kreuz vermag uns Menschen gar ihm nahezubringen durch das Bedenken des Leids in der realen Welt, den vielen Schrecken für die wir keine Worte mehr finden, doch auch schon den kleineren Unachtsamkeiten im eigenen Leben.
Wir sollen wissen, dass unsere Schuld in der Weite des Herzens Gottes und in der Liebe und Verbindung mit seinem Sohn Jesus Christus, der unter uns gelebt hat, aufgehoben ist. Er will nicht, dass wir getrennt werden von seiner Gnade und Güte, sondern dass wir durch das Kreuz in der Tiefe auch seinen Liebesweg erkennen, vor allem aber natürlich von Christi Auferstehung von den Toten – dem Ziel unseres glaubenden und hoffenden Lebens.
Wenn wir dies alles noch in uns spüren, ja, es vielleicht sogar vermissen, dann braucht es nicht mehr seltsam zu sein, wenn wir einmal dieses Jahr nicht feiern, ja, es würde mich sogar freuen.
Pastor Timo v. Somogyi-Erdödy       
Du bist nicht allein - Osterbrief der Kirchen in der Probstei - 10.04.2020
Liebe Besucherinen und Besucher unserer Seite. In diesen Tagen erscheint ein schöner Rundbrief der Kirchen in der Probstei. Zu jedem Feiertag finden Sie hier eine kleine Andacht und können so geistliche Stärkung erfahren auf ihrem Weg durch diese Zeit.
Dieser Osterbrief ist jetzt auch online gestellt auf der Seite unseres Kirchenkreises, s. https://www.kirche-ps.de/service/umgang-mit-dem-corona-virus/kirche-die-nach-hause-kommt-(osterspezial).html oder direkt unter: https://www.kirche-laboe.de/fileadmin/user_upload/baukaesten/Baukasten_BK_KG_Laboe/Dokumente/Sonderblatt_web.pdf
Schauen Sie gerne hinein.
Mit herzlichen Grüßen
Timo v. Somogyi  
Ostergärtlein in der offenen Kirche Selent - 06.04.2020
Da zur Osterzeit gegenwärtig auch in der Selenter Kirche kein Gottesdienst stattfinden darf, bereitet das Team der Familienkirche der Ev.-Luth. Kirchengemeinde gemeinsam ein besonderes Angebot vor.
Da es für einzelne Besucherinnen und Besucher noch gestattet ist, die Kirchen im Kirchenkreis Plön-Segeberg unter Einhaltung der gebotenen Hygieneregeln zu besuchen, wird es nun in der Selenter Kirche in der Seitenkapelle einen besonderen Ort geben, der zum Begehen, zum Anschauen wie zur inneren Einkehr zum Osterfestkreis einladen wird.
Beginnend mit Karfreitag wird dort die Ostergeschichte in Form eines Ostergartens erzählt. Dieser wird vom Team der Familienkirche mit Pflanzen, Blumen und Materialien aus der Natur gestaltet und langsam bis Ostern immer weiter wachsen und bunter werden.
So soll das Osterfest in der jetzigen Zeit der Angst vor der Korona-Krankheit und des notwendigen Abstandhaltens dennoch zu einem Zeichen der Hoffnung und des Lebens werden.
Zudem kann der Garten mit selbstbemalten Ostersteinen der Besucher geschmückt werden oder diese dürfen zum Weitergeben und Verstecken selbst angemalt und dann mitgenommen werden. 
Unser Taizé-Gebet - 06.04.2020
Gestern zum 1. Sonntag im April, zum Palmsonntagsfest hätten wir abends auch wieder unser Taizégebet gefeiert.
Seine Leiterin, Frau Gaby Hubrich, hat es trozdessen, dass wir uns nicht treffen konnten, noch für uns vorbereitet. Sie wünscht uns allen mit dem nun folgenende Ablauf viel Freude beim Lesen, vielleicht auch hier und dort, wo die Lieder auswendig kennen auch Freude beim Mit-Summern der Lieder und wünscht allen unseren Taizé-Fans wie unserer Gemeinde Gesundheit und Gottes Segen.

Taizé - Gebet am 05.04.2020
Gesang: 143 Eat this bread
Psalm mit Alleluia 10/71
Herr, ich traue auf dich, laß mich nimmermehr zuschanden werden. Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir heraus, neige deine Ohren zu mir und hilf mir! Alleluia
Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist meine Zuversicht, Herr, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. Alleluia
Verwirf mich nicht in meinem Alter, verlaß mich nicht, wenn ich schwach werde. Du lässest mich erfahren viele und große Angst und tröstet mich wieder. Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen. Alleluia
Gesang: 50 Nada te turbe
Lesung: Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von
Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
(Offenbarung 1,18 )
Gesang: 30 In manus tuas, Pater
Stille
Roger Schutz, der erste Prior von Taizé sagte: Jeden Sonntag feiern wir ein kleines Osterfest! An Ostern selbst werden wir uns in diesem Jahr nicht treffen.
Nicht nur deshalb laßt uns schon heute singen:
Gesang: 118 In resurrectione tua, Christe, coeli et terra laententur .
Fürbitten mit dem Kyrie aus dem Gesangbuch Nr.178,9
Lieber himmlischer Vater, Wir bringen vor dich, was unser Herz bewegt.
Unsere Dankbarkeit und Freude und vor allem auch unsere Sorgen.
Kyrie eleison
Wir denken daran, wie viele Menschen in großer Angst leben. Gib uns
Zuversicht, daß die ungewöhnlichen Tage vorbeigehen.
Kyrie eleison
Wir bitten dich, für die Schwerkranken, besonders auch in Italien und eigentlich
rund um die Welt.
Kyrie eleison
Hilf uns, daß wir unsere Mitmenschen in außergewöhnlichen Situationen nicht
allein lassen. Ich denke an die Sterbenden und auch an die Gebärenden.
Kyrie eleison
Unsere Lebensumstände hier auf dem Lande sind komfortabel. Und doch ist
unser Herz oft bedrückt. Wir sorgen uns um unsere Verwandten in den
anderen Bundesländern und Städten.
Kyrie eleison
Vaterunser 146
Segensworte:
Gott segne die Erde, auf der wir stehen. Gott segne den Weg,
den wir gehen und die Straßen, die wir fahren. Er segne das Ziel, für das wir leben. Er segne, worauf unsere Hoffnung ruht. Gott segne uns. Sein Friede sei mit uns. Amen
Gesang: 137 Behüte mich Gott
Hell brennt ein Licht, in unsrer Nacht, heute ist der Tag, den Gott gemacht.
Hell brennt ein Licht seid nicht betrübt, Christus hat den Tod am Kreuz
besiegt!
Komm runter, ich muss heute dein Gast sein! Eine Passions-Andacht zu Zachäus (Lk. 19, 1-10) - 02.04.2020
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Auf Gott will ich hoffen, denn ich werde ihm eines Tages danken als meinem Retter und meinem Gott. (Ps. 42, 12) 
Nun ist schon die zweite Woche des merkwürdigen Stillstandes vergangen. Ich nehme sehr unterschiedliche Reaktionen auf diese Situation wahr. Bei den einen begegnet mir Galgenhumor, andere ziehen sich in ihr Schneckenhaus zurück und erscheinen nur kurz, wenn es um Nahrungssuche geht. Weitere versuchen einen klaren Kopf zu behalten und alles zu managen, um ja das Gefühl zu haben, weiterhin alles im Griff zu haben und dann gibt es noch diejenigen die die Situation über sich ergehen lassen und quasi wie ein von Schock gelähmtes Kaninchen vor der Schlange hocken.
Was ist unsere erste Reaktion und wie können wir in dieser Situation wohlüberlegt sinnvoll und zufriedenstellend handeln?
 
Lied: Fürchte dich nicht 
1. Str.:Fürchte dich nicht, gefangen in deiner Angst, mit der du lebst.Fürchte dich nicht, gefangen mit deiner Angst. Mit ihr lebst du.
2. Str.:Fürchte dich nicht, getragen von seinem Wort, von dem du lebst.Fürchte dich nicht, getragenvon seinem Wort Von ihm lebst du.
3. Str.:Fürchte dich nicht, gesandt in den neuen Tag, für den du lebst.Fürchte dich nicht, gesandt in den neuen Tag. Für ihn lebst du. 
Text und Musik: Fritz Baltruweit, © tvdVerlag Düsseldorf, in: Das Liederbuch. Lied er zwischen Himmel und Erde. Münster 13 2018, Lied Nr. 200
 
Auf der Suche nach einer Orientierung ist mir eine Geschichte aus dem Neuen Testament in den Sinn gekommen: Zachäus (Lk. 19, 1 10)

1 Jesus ging nach Jericho hinein und zog durch die Stadt. 2 In Jericho lebte ein Mann namens Zachäus. Er war der oberste Zolleinnehmer in der Stadt und war sehr reich. 3 Er wollte unbedingt sehen, wer dieser Jesus sei. Aber er war klein und die Menschenmengeversperrte ihm die Sicht. 4 So lief er voraus und kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus sehen zu können; denn dort musste er vorbeikommen. 5 Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und redete ihn an: »Zachäus, komm schnell herunter, ich muss heute dein Gast sein!« 6 Zachäus stieg schnell vom Baum und nahm Jesus voller Freude bei sich auf. 7 Alle sahen es und murrten; sie sagten: »Bei einem ausgemachten Sünder ist er eingekehrt!« 8 Aber Zachäus wandte sich an den Herrn und sagte zu ihm: »Herr, ich verspreche dir, ich werde die Hälfte meines Besitzes den Armen geben. Und wenn ichjemand zu viel abgenommen habe, will ich es ihm vierfach zurückgeben.« 9 Darauf sagte Jesus zu ihm: »Heute ist dir und deiner ganzen Hausgemeinschaft die Rettung zuteil geworden! Auch du bist ja ein Sohn Abrahams. 10 Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten.«
 
Die Geschichte hat sich in der alten Stadt Jericho zugetragen. Sie liegt im Jordangraben und ist Startpunkt für den jährlichen Pilgerweg der Juden zu Pessach nach Jerusalem hinauf. Zachäus ist ein reicher Mann, der jedoch unbeliebt ist, da er als oberster Zolleinnehmer mit den verfeindeten Römern zusammenarbeitet und sich selbst auf Kosten der Bewohner und Händler bereichert. Er wohnt in Jericho und gerade dieser Zachäus, will wissen, wer Jesus ist. Er ist aber klein im Wuchs, trotzdem weiß er sich zu helfen: er ist vorausschauend und läuft deshalb den Weg voraus. Er ist sich nicht zu fein oder lässt andere für sich arbeiten, sondern nimmt die Sache selbst in die Hand. So klettert er auf den Maulbeerfeigenbaum, der an der Straße vermutlich als Schattenspender Zachäus nimmt also, soweit er es kann, alles selbst in die Hand. Er legt nicht die Hände in den Schoß. Er verhält sich auch nicht wie das Kaninchen in Anblick einer Schlange, sondern er handelt. Ob er dabei das Gefühl hat alles im Griff zu haben? Ich denke es nicht. Aber er sucht eine mögliche Lösung, um in der Situation doch seinen Wunsch zu erfüllen.Er folgt seinem Gefühl der Neugier und seinem Wunsch nach Veränderung. Er ist zwar als Zöllner abgestempelt und verschrien, doch er fügt sich nicht seinem Ruf, sondern verhält sich so ganz anders, als man es von einem reichen, aber kleinen Mann erwarten würde. Er kommt aus seiner Komfortzone und seinem Alltagstrott heraus. Er verkriecht sich nicht in sein Schneckenhaus, sondern er agiert wohlüberlegt und im Rahmen seiner Möglichkeiten. Alles andere wiederum macht dann Jesus, der den Einsatz und die Bereitschaft von Zachäus wahrnimmt und wertschätzt. Jesus ist dann sehr direkt: „Komm runter, ich muss heute dein Gast sein!“Schnell reagiert Zachäus, klettert hinunter und nimmt Jesus (mit seinen Jüngern) als seinen Gast auf, obwohl die anderen murren. Sie hätten auch gerne Jesus als Gast gehabt. Wieso bekommt nun der sowieso schon reiche auch noch das Glück, Jesus als Gast zu haben?! Naja, weil Zachäus eben nicht nur zuguckt und mit allen murrt, sondern seinen eigenen Weg geht, sich wagt trotz festgefahrener Rollen und aus seiner Komfortzone herauskommt. Er bleibt nicht auf dem Sofa sitzen und lässt sich als reicher Mann bedienen, sondern er springt über seinen Schatten. Er hätte ja auch Jesus einen guten Mann sein lassen können, sein Geld zählen können, die Füße hochlegen können und bei bei einem Bier die nächste Serie einschalten können. Wo sind denn eigentlich unsere Komfortzonen? Wo müssten wir uns mal raustrauen? Gerade jetzt, wo wir Zeit haben, einmal nachzudenken und neue Wege und Verhaltensweisen einüben oder zeigen könnten? Wo ist unser Maulbeerfeigenbaum am Wegesrand und wer zieht da vorüber, der uns dann sehen sehen und und ansprechen könnte? Den wir dann als unseren Gast behandeln könnten? Wo könnten wir vorausschauend handeln und dabei aus unserem gewohnten Trott bzw. dem Gefühl, uns fügen zu müssen, damit wir leben können, aussteigen und etwas wagen, nicht übermütig, nicht außerhalb unserer Ressourcen, aber eben doch innovativ und anders? Ich bin als Kind immer gerne auf Bäume geklettert. Ich hatte von dort oben aus den Überblick, war nicht sofort zu sehen und fühlte mich irgendwie im Blattwerk geborgen. Manchmal habe ich mich dabei hoch hinaus getraut, dem Baum und seinen Ästen vertraut und fühlte mich dem Himmel – der Freiheit und Gott näher. Wie mag es wohl Zachäus in diesem Moment ergangen sein, als er voller Hoffnung im Baum sitzt als ein erwachsener, reicher Mann, der doch eigentlich nicht mehr auf Bäume klettert? Fühlt er sich an alter Kindheitstage erinnert oder ist er fokussiert auf das, was nun gleich kommt? Wird er Jesus zwischen den Zweigen überhaupt sehen können, wird er seine Stimme hören können, wird er seine Stimme hören können? Was ist, wenn der Ast bricht, auf dem er sitzt? Wird er zum Gespött der Leute oder ziehen können? Was ist, wenn der Ast bricht, auf dem er sitzt? Wird er zum Gespött der Leute oder ziehen alle, ohne ihn zu bemerken, an ihm vorbei?alle, ohne ihn zu bemerken, an ihm vorbei? All diese Fragen sind mit der einen Aussage Jesu wie weggeblasen: „Komm runter, ich muss heute ich muss heute dein Gast sein!“ In allen Übersetzungen ist davon die Rede, dass Jesus Gast sein muss bzw. soll Ist es Gottes Plan bzw. Wille? Was ist, wenn wir heute, jetzt gerade zur Zeit der Corona-Krise eben nicht auf unserem Sofa enden, sondern aktiv werden, unsere Gemütlichkeit und unsere gewohnten Wege verlassen und Initiative ergreifen? Ich denke nicht, dass wir jetzt alle auf Bäume klettern sollten, aber jeder von uns kann sich, wie Zachäus damals auch einen Überblick verschaffen, vorausschauend handeln und seinem Gefühl auch einen Überblick verschaffen, vorausschauend handeln und seinem Gefühl folgen, dass Jesus / dass Gott/ dass etwas Besonderes kommt und wir es sehen und erleben dürfen und wollen: Gott selbst will unser Gast sein!
Steh auf, gehe los, denke nach, schaffe dir einen Überblick, komme aus deiner Komfortzone heraus, Gott wartet schon! Du brauchst nichts Unmögliches tun, es wird kein Wunder von dir verlangt, doch sei mutig, denke nicht darüber nach, was andere sagen könnten, wenn du etwas machst, was jemand anderes anderes an deiner Stelle/Position nicht tun würde. Folge deiner inneren Stimme, dann begegnest du Gott, deinem Retter und gleichzeitig deinem Gast.
In der weiteren Geschichte hören wir, wie das Gastmahl mit Jesus den Zöllner Zachäus völlig verändert. Er entwickelt Ideen, wie er sein früheres Handeln wieder korrigieren kann und nun eine Bereicherung und ein Segen für seine Mitmenschen wird. Die Gegenwart Jesu macht aus ihm einen neuen liebevollen und fürsorglichen Menschen. Mache den ersten Schritt, dann kommt alles andere von selbst. Die Gegenwart Gottes, der die wahre vollkommene Liebe ist, verändert alles. Begebe dich in diese Gegenwart Gegenwart – du wirst sehen: Gottes Liebe ist so wunderbar! Amen 

Lied: Geh unter der Gnade
Ref.:Ref.: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust. Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust. Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst. 
1. Str.: Alte Stunden, alte Tage lässt du zögernd nur zurück.Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück. Geh unter der Gnade …
2. Str.: Neue Stunden, neue Tage, zögernd nur steigst du hinein. Wird die neue Zeit dir passen? Ist sie dir zu groß, zu klein? Geh unter der Gnade …ade …
3. Str.: Gute Wünsche, gute Worte wollen dir Begleiter sein. Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein: Geh unter der Gnade …
Text und Musik: Manfred Siebald, © 1987 SCM Hänssler, D-- 71087 Holzgerlingen, in: Das Liederbuch. Lieder zwische71087 Holzgerlingen, in: Das Liederbuch. Lieder zwischen Himmel und Erde. Münster n Himmel und Erde. Münster 13132018, Lied Nr. 74.2018, Lied Nr. 74.
Segen:
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes. (Röm. 15,13) Amen. 
Mit herzlichen Grüßen. Sylvia Bernien
Hoffnungsläuten – Innehalten und Beten am Mittag - 26.03.2020
Liebe Gemeinde,
wie bereits von unserer Seite seit der vergangenen Woche mit der Idee unseres Stundengeläuts aufgegrifffen und mit ersten Texten meinerseits eingeführt, gibt es nun auch von Seiten der Nordkirche eine Aktion, die das 12 Uhr-Läuten mit einem besonderen Gebet für alle Menschen in der Zeit der Corona-Krise verbinden kann. Die Nordkirche möchte das 12-Uhrläuten und Mittagsgebet in dieser Zeit als besonderes Hoffnungsläuten für alle verstehen. Ich finde diese Idee schön.
Die Nordkirche schreibt weiter hierzu: Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen! 
Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. 
Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet. In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.Die Glocken erinnern:  Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen!Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?
Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen. Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!
Weitere Informationen: http://aktuell.nordkirche.de/ #hoffnungsläuten
Passionsandacht - Mit den Perlen des Glaubens die Bibel lesen - Die Stillung des Sturms - 26.03.2020
Lied: Meine Zeit steht in deinen Händen
 
Ref.:
Meine Zeit steht in deinen Händen, nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
1. Str.: Sorgen quälen und werden mir zu groß. Mutlos frag ich: Was wird morgen sein? Doch du hältst mich, du lässt mich nicht los. Vater du wirst bei mir sein.
2. Str.: Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb nehmen mich gefangen, jagen mich.Herr ich rufe: Komm und mach mich frei! Führe du mich Schritt für Schritt.
3. Str.: Es gibt Tage, die bleiben ohne Sinn. Hilflos seh´ ich, wie die Zeit verrinnt. Stunden, Tage, Jahre gehen hin und ich frag mich, wo sie geblieben sind.
(Text s. Ps 31,16), Musik: Peter Strauch, ©1981 SCM Hänssler, D- Holzgerlingen
Wir haben gerade eine sehr verrückte Zeit. Es ist Frühling, alles beginnt zu blühen, es zieht uns nach draußen in die Natur. Und es ist die Natur des Menschen sich im Frühling, eben wenn draußen alles erwacht, ebenfalls hinauszugehen und sich mit Freunden und Verwandten wieder zu treffen. Das haben wir in der dunklen Jahreszeit eben nicht gemacht. Jeder war in seinem Haus verkrochen, Wind und Regen peitschte gegen die Fenster, doch jetzt ist die Lust wieder da – aber! Da ist nun die ganz andere Gefahr, sie trägt den Namen „Corona“. Wir sind dazu „verdonnert“ allein zu bleiben, drinnen zu bleiben. Zum Glück leben wir hier in der Gemeinde Selent-Fargau auf dem Land. Wir haben noch viele Möglichkeiten Sonne, Licht und Wärme zu tanken, ohne dass wir jemandem zu nahekommen. Und dann gibt es da jemanden, der uns ganz nahe sein will und wir dürfen es zulassen, denn es besteht keine Infektionsgefahr: es ist Gott, der zu uns ist wie ein fürsorglicher Vater und eine bedingungslos liebende Mutter. Gott dürfen wir ganz nah an uns und in uns hineinlassen. Gott wartet schon an unserer Herzenstür!Ich fühle mich hin und her geworfen zwischen den Gegensätzen in dieser Zeit. Bedroht vom Sturm der Zeit, aufgewühlt im Meer der gegensätzlichen Gefühle: Frühlingsgefühle nach den Sturmtief Sabine; auf mich allein gestellt und doch von Gott umhüllt; wie ein Kind, das Stubenarrest hat und gleichzeitig bedingungslos geliebt von Christus.Es ist Passionszeit – wir gedenken dem Leiden Christi: leidenschaftlich, zum Leiden bereit, mögen wir es leiden? Voller Liebe und Hingabe – It´s my passion!
In solchen Zeiten, in denen ich mich innerlich zerrissen fühle, hilft es mir, wenn ich ruhig werde und in mich hineinhöre:

Lied:  
Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr. Suche den Frieden 
(Text und Musik: Helge Burggrabe, Hagios)

Ich weiß, ich bin nicht allein mit meinem Gefühl. Die Bibel erzählt von einer Geschichte (Mk 4, 35-41) und ich erzähle sie jetzt an Hand der Perlen des Glaubens. Wenn Sie haben, dann nehmen Sie sich doch ein Perlenband zur Veranschaulichung hinzu oder sogar die großen Perlen, die einzeln zu verwenden sind:
Da waren einst die Jünger Jesu. Ich sehe mich in dieser Geschichte als eine von ihnen. (Ich-Perle) Sie hatten gerade ein tolles Treffen mit vielen Menschen erlebt. Jesus (Gottes-Perle) hatte gepredigt und sie hatten sich gemeinsam mit vielen Menschen nur wenige Brote und Fische geteilt und waren trotzdem alle satt geworden. Dann hatte Jesus die Menge entlassen und sie waren in ihr Boot gestiegen, um auf die andere Seite des Sees zu fahren. Sie wollten Ruhe (Stille-Perlen zwischen Gott und Ich) nach dem ganzen Trubel haben. Doch es kam anders:Jesus hatte sich zu einem kleinen Nickerchen hingelegt (Stille-Perle neben Gott) und war sogleich auf seinem Kissen eingeschlafen und die Jünger teilten sich die Aufgaben, um auf die andere Seite des Sees zu segeln (Wüsten-Perle). Sie kannten sich ja aus als ehemalige Fischer. Soweit schien alles gut, doch dann zogen Wolken auf, Sturm kam auf und alsbald schlugen hohe Wellen in das kleine Fischerboot. Die Jünger versuchten das Boot auf Kurs zu halten und gleichzeitig das Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Sie mussten kräftig anpacken, doch der Sturm schien stärker, sie drohten zu kentern. Todesangst (Perle des Todes) überkam sie – und Jesus, der schlief (Stille-Perle daneben).„Meister, wach auf – wir gehen gleich unter! Ist dir das egal?“ (Rütteln an der Gottes-Perle)Da stand Jesus auf, herrschte den Wind und den See an: „Schweigt, verstummt!“ Und der Wind lege sich und der See wurde wieder ruhig.Es entstand eine große Windstille. (Perle der Auferstehung). Und er sagte zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr n-o-ch keinen Glauben? (Tauf-Perle in die Hand nehmen)

Lied:
  
Im Dunkel dieser Nacht, entzünde ein Feuer, das nie mehr erlischt, niemals mehr erlischt. Im Dunkel unserer Nacht, entzünde ein Feuer, das nie mehr erlischt, niemals mehr erlischt
(Text und Musik: Helge Burggrabe, Hagios)

Habt ihr NOCH keinen Glauben? (Tauf-Perle) - Glauben - Vertrauen in dieser Situation? Wenn alles auf einen einprasselt und man nicht weiß, was man noch tun kann, denn man hat ja schon alle Hände voll zu tun! Wie soll das denn gehen? (Geheimnis-Perle)Jesus sagt und lebt uns vor, wie das geht: Zuversicht und kein Pessimismus:Gott vertrauen, den Blick vom Übel abwenden, sich auf die liebende Zuwendung Gottes verlassen (Perlen der Liebe), sich fallen lassen in die Arme Gottes, die tragen, auch wenn scheinbar in unserer Welt nichts mehr trägt. - Gott hält uns! (Perle der Gelassenheit), entspannenUnd sie gerieten in große Furcht, und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm selbst Wind und Wellen gehorchen? (Geheimnis-Perlen) Mit dieser Aussage schließt unsere Bibelstelle.Sie hatten wieder einen Blick auf das wahre Innere von Jesus dem Christus geworfen. Sie konnten ruhiger werden (die letzten (Stille-Perlen verteilen).
Lied: Bewahre uns Gott, behüte uns Gott  
1. Str.: Bewahre und Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unseren Wegen. Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen.
2. Str.: Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns in allem Leiden. Voll Wärme und Licht im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten.
3. Str.: Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit vor allem Bösen. Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei in uns, uns zu erlösen.
4. Str.: Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns durch deinen Segen. Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unseren Wegen.
(Text: Eugen Eckert© Strube Verlag GmbH, München, Musik: Anders Ruuth © Carus-Verlag, Stuttgart)

Segen:
Es segne und behüte uns Gott, der zu uns ist wie ein barmherziger Vater und eine bedingungslos liebende Mutter. Es segne uns der Sohn, Jesus Christus, der uns als Freund zur Seite steht. Und es segne uns die Heilige Geistkraft, die uns begleitet auch durch diese und alle weiteren kommenden dunklen Zeiten. Amen

Schematische Darstellung der Perlen des Glaubens:
1. Gottesperle (gold)
2. Perlen der Stille (braun-beige)
3. Ich-Perle (weiß)
4. Taufperle (weiß)
5. Wüstenperle (beige)
6. Perle der Gelassenheit (blau)
7. Perlen der Liebe (rot)
8. Geheimnisperlen (weiß)
9. Perle der Nacht (schwarz)
10. Perle der Auferstehung (weiß)
 
Diese Andacht wurde für uns gestaltet von Frau Dipl. theol. Sylvia Bernien 
 
Digitale Kirchenangebote der EKD in der Zeit von Corona - 24.03.2020
Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Seite.
Manche wissen es, für manche kann es aber auch neu sein. Daher möchte ich an dieser Stelle auch gerne darauf hinweisen. Die Evangelische Kirche in Deutschland, der auch unsere Nordkirche angehört, hat viele Ideen und Informationen zum Umgang mit Corona bis hin zum sonntäglichen ZDF-Livestream-Gottesdienst im Internet eingestellt unter: https://www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm. Hier finden sich zudem auch seelsorgerliche Angebote, sollten SIe hieran Interesse haben und diese gezielt suchen.
Selbstverständlich stehe ich Ihnen als Pastor dieser Gemeinde nach voheriger Kontaktaufnahme über das Telefon unter 04384/1205 oder E-Mail unter: Kg-selent@gmx.de auch gerne zur Verfügung.
Bleiben sie behütet und gesund.
Pastor Timo von Somogyi-Erdödy
Kirchengemeinde Selent 
Meditation zu Jesaja 66 zum Sonntag Lätare - 22.03.2020
„Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und meine Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.“

So lauten die ersten Zeilen des Wochenpsalms 84 zum heutigen Sonntag Lätare, d.h. freue dich...Er bekleidet die Mitte der siebenwöchigen Passionszeit in der wir der Leidensgeschichte Jesu gedenken.
Als liturgische Farbe zu diesem Sonntag kann neben violett auch das mit dem österlichen weiß aufgehellte violett also ein frohstimmendes rosa für die Paramente und Pfarrergewand genutzt werden. Wenigstens einmal schon kann und soll das Licht der Auferstehung hinein in die Leidenszeit fallen. Auch die Musik darf von daher an diesem Sonntag gerne Hoffnung ausstrahlen. Auszüge etwa aus der Motette von J.S. Bach „Jesu, meine Freude“ - höre etwa die eindrückliche Interpretation von Herreweghe (sic. ich danke unserem Kantor für diesen schönen Tipp) mögen in diesen Tag einstimmen.
Dazu passt auch zur Andacht der neue Predigttext zu diesem Sonntag, ein Auszug aus dem Buch des Propheten Jesaja. Auch er ist ein Freudentext:
Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. 12 Denn so spricht der Herr: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. 13 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. 14 Ihr werdet's sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Dann wird man erkennen die Hand des Herrn an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden.
Trost und Zuversicht brauchen wir als christliche Gemeinschaft in diesen Tagen wohl ganz besonders und auf anderem Wege, können wir uns doch im kirchlichen Raum nicht mehr wie gewohnt treffen, können nicht die entsprechend fröhliche Musik hören und singen, können kein Abendmahl feiern. Jesaja wollte mit diesen Worten dem Volk Israel, das sich in der langjährigen Verbannung in Babylonien befand und damit auch in der Fremde, Mut zusprechen. Nun nach vielen Jahren des Ausgesperrtseins, der Trennung von den eigenen kulturellen Wurzeln, der eigentlichen Heimat möchte Jesaja mit seinen Worten Zuversicht schenken, möchte Ihnen sagen, dass Gott sein Volk nicht vergessen oder gar ausgestoßen hat. Israel soll den Glauben an ihn nicht verlieren, ihn nicht aufgeben, soll gegen alle äußeren vorhandenen Anzeichen sich seiner inwendigen Erinnerungen und Hoffnungen wieder vergewissern.
Dazu wählt er das Bild eines liebenden Gottes, eines Gottes, der nicht Groll gegen seine Menschen hegt, die er wie seine Kinder liebt, sondern sie gerade in schwieriger Zeit annimmt und aufnimmt wie es eine gute Mutter tun würde. Gott ist barmherzig und kann seine Kinder trösten wie eine Mutter. Er nimmt sie hinein in seinen mütterlichen Schutz und ihnen gilt alle seine Fürsorge. So sollen sie sollen sie auch wieder in ihre Heimat zurückfinden und auch zurück zu ihrem geliebten Tempel, der Heimat Gottes unter seinem Volk in Jerusalem. Dann würde auch Gott wie er ihnen eines Tages verheißen hatte wieder unter ihnen wohnen, wären sie wieder eine Familie – im Leben und im Glauben. 
Freude soll also diesen Tag bestimmen – Freude über die eigene Gesundheit, die ein Geschenk ist, Freude, die auflebt aus der Erinnerung an die eigenen Wurzeln, an die eigene Identität, eine Gemeinschaft, die trägt, die gespeist ist vom Glauben an einen Gott, der nicht vergisst und der sich erbarmt und neuen Mut zum Leben zuspricht.
In diesen Tagen in denen die Angst vor einer tödlichen Krankheit auch bei uns im Land umgeht, in der uns die Opferzahlen erschrecken aus unseren europäischen Nachbarländern wie weltweit, tut es gut sich dessen zu vergewissern, dass wir Mut benötigen und behalten sollen, dass es auch Hoffnung auf Heilung gibt – von der Krankheit, von den Sorgen, die bei manchen auch wirtschaftlich existentiell sind, von der Erschöpfung der medizinischen Ressourcen und menschlichen Kräfte. 
Diese ruhigeren Tage, wenn wir sie denn für uns selbst auch als geschenkte und nicht nur herausfordernde Zeit wahrnehmen, können uns gar auch einmal eine besondere Chance geben, nicht allein zur Klage über das, was nun weggefallen ist, sondern auch als Freude darüber, dass wir Zeit finden können, den eigenen inneren Raum zu begehen – wie eine Kirche, denn wir alle haben nach den Worten vom Apostel Paulus mit unserem Leib einen eigenen Tempel (s. 1. Kor 3,16). In ihm wohnt Gott. Wir können ihn auch dort besuchen gehen und entdecken:
Mein Leib und meine Seele freuen sich in dem lebendigen Gott (Psalm 84,3b). Amen.
Mit herzlichen Segenswünschen 
Pastor Timo v. Somogyi
Glocken gegen Corona - unser Selenter Stundengebetsläuten - 18.03.2020
Wenn unsere Glocken drei mal am Tag läuten und zum Wochenende, dann "stecken sie nicht an". Sie erinnern uns aber an unseren christlichen Glauben und sie rufen uns nach seiner Tradition zum täglichen Gebet.
Darum möchte ich Sie dazu anregen, vielleicht in diesen Tagen einmal häufiger und ganz bewußt dem Stundengeläut zu lauschen. Es möge Sie dazu anregen, nach altem Brauch im Verlauf des Tages innezuhalten und Kraft für die Seele aus dem Gebet zu tanken.
 
In dieser nicht ganz einfachen Zeit der Corona-Krankheit, wo wir zur Prävention dazu angehalten sind, keinen wöchentlichen Gottesdienst mehr gemeinsam zu feiern und wir uns mit gemeinschaftlichen Treffen zurückhalten sollen, möchte ich darum gerne diese Idee bei Ihnen wachrufen.
"jesus Christus spricht: Wachet ...", so lautet denn auch der Bibelspruch zu diesem Monat März aus dem Markusevangelium 13,37. Es sind Worte, die der Leidens- und Passionsgeschichte entstammen, der wir in diesen Tagen in unseren Gottesdiensten nachspüren.
Jesus wiederholt diese Worte schließlich noch einmal in der bekannten Szene mit seinen Jüngern im Garten Gethsemane. Während er zu Gott betet, können seine Jünger ihre Augen nicht mehr offenhalten und schlafen ein. Noch einmal sagt er darum zu ihnen: "Wachet ... und betet" (Mk 14,38). Er wünscht sich, dass sie ihm zuliebe und zur Hilfe in seinem Leid und sich selbst zum Trost gemeinschaftlich im Gebet verbunden bleiben.    
Wenn, wie sonst auch nun in diesen Tagen unsere kleine Glocke ("O Land, Land, höre des Herrn Wort" aus Jer 22,29) zum Stundengebet läutet, um 8 Uhr morgens, um 12 mittags oder um 18 Uhr abends, dann können wir In Anlehnung an das frühere Angelus-Läuten unsere Gebetswünsche vor Gott bringen, können uns für einen Moment miteinander in diesen Tagen seelisch verbinden und füreinander beten, indem wr auch Gottes Kraft, die Gemeinschaft mit Jesus Christus und seinen segnenden Geist erbitten.  
Früher wurde das tägliche dreimalige Läuten so gedeutet, dass das Morgenläuten an die Auferstehung, das Mittagsläuten an den Leidensweg und das Abendläuten an die Menschwerdung Christi erinnern sollte. 
Im 13. Jh. haben wohl die Franziskaner mit diesem Brauch begonnen. Sie läuteten abends, um die Gottesmutter Maria zu ihrem Abendgebet, der Complet zu begrüßen.
Angelehnt ist es an die Worte der Bibel:"Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist." (Vgl. Lk 1,28–35).
Da also ein Engel Maria Kunde von Gott brachte, nannte man es Angelusläuten und betete mit den Worten:
"Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes 
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort. (Lk 1,38). Man wiederholt: "Gegrüßet seist du, Maria …"
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. (Joh 1,14)
Gegrüßet seist du, Maria …
Bitte für uns, heilige Gottesmutter (heilige Gottesgebärerin), (auf) dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Dann betet man wieder: 
Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen. 
Das Angelusgebet ist schön, um in das Gebet hineinzufinden, doch natürlich sind auch freiere Formen des Gebets möglich, können wir nach dem Läuten etwa zunächst einen Moment der Stille halten, wir können gar auch meditieren und dann unsere eigenen Gedanken in einem eigenen Gebet vor Gott bringen und mit dem Vaterunser schließen. 
Kleine Gebetstexte zum Stundengebet werde ich demnächst folgen lassen. Ich wünsche Ihnen viel Freude damit. Schreiben Sie mir auch gerne Ihre Anregungen dazu.
Pastor v. Somogyi-Erdödy, Selent

  
 
 
Tagesgebete zum Angelusläuten - 17.03.2020
Meine Lieblings-Tagesgebete aus dem Ev. Gesangbuch:  
Morgengebet EG 817 
Schöpfer des Lichts, Sonne meines Lebens.Ich danke dir für diesen neuen Tag.Hilf mir, deinen Willen zu erkennen und zu tun...- Raum für eigene Gedanken...Gib mir Kraft für die Aufgaben, die mir gestellt sind...Gib mir Mut für die Schritte, die ich tun muss...Gib mir Liebe zu den Menschen, die mir begegnen...Lass mich erfahren, dass du mir nahe bist in allem, was heute geschieht. Amen. 
Mittagsgebet EG 821 
Auf der Höhe des Tages halten wir inne.Lasset uns Herzen und Mund erheben zu Gott,der unseres Lebens Mitte ist:Herr, unser Gott, lass uns vor Dir stehenMitten im Tagwerk,gib uns den Mut und die Kraft,dass wir das eine suchen, dass wir tun, was Not ist,lass uns wandeln vor deinen Augen. Amen. 
Abendgebet EG 853 
Unser Abendgebet steige auf zu dir, Herr,und es senke dich auf uns herab dein Erbarmen.Dein ist der Tag und dein ist die Nacht.Lass, wenn des Tages Schein vergehet,das Licht deiner Wahrheit uns leuchten.Geleiet uns zur Ruhe der NachtUnd vollende dein Werk an uns in Ewigkeit. Amen.
Steh auf und geh! - Familienkirche goes Simbabwe - 27.02.2020
Wir laden alle großen und kleinen Leute herzlich ein am So., den 01. März um 10.30 Uhr zur Familienkirche in die Kirche Fargau zu kommen.
Besucherinnen und Besucher aus Selent können ab 9.45 Uhr ab dem Pastorat Selent am Dorfplatz 8 mit dem Kirchebus mitfahren. 
Unter dem Titel "Steh auf und geh!" erwartet sie ein leichter und bunter Gottesdienst, den christliche Frauen aus Simbabwe für den diesjährigen Weltgebetstag der Frauen auch für Familien in Europa vorbereitet haben.
Wir lernen das Land kennen und hören eine Jesusgeschichte, die für die Frauen in Simbabwe zu einer wichtigen Hoffnungsbotschaft geworden ist: die Heilung eines gelähmten Mannes am Teich Betesda aus dem Johannesevangelium 5,2-9a. Dazu werden wir afrikanische Lieder kennenlernen und singen, kleine Dinge gestalten und basteln und im Anschluss zu einem Kaffee, Bananen-Kuchen und Saft einladen. 
Andachten der Zuversicht - 23.02.2020
"Das geht nicht gut... , das wird doch nie etwas... , jetzt geht es nicht mehr weiter ..." - wie oft kommt man im Leben in Situationen, in denen man manchmal so denkt.
Die Fastenaktion 2020 ermuntert dieses Jahr mit dem Motto "Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus", daher gerade den Blick darauf zu lenken, was möglich ist. Eigentlich ist es ganz leicht: einfach nur die Augen und das Herz öffnen. So steht es im Klappentext des Begleitbuchs für die kommende Fastenzeit.
Die Kirchengemeinde Selent bietet allen Interessierten an neuen spirituellen Zugängen in der Person von Dipl. theol. Frau Sylvia Bernien nach Ihrem eindrücklichen Seminar "Perlen des Glaubens" nun eine weitere Möglichkeit einer besonderen Einkehr im Alltag.
Hierzu laden wir herzlich ein, jeweils Donnerstags um 19.00 Uhr in unsere kleine Fargauer Kirche mitten auf dem Land hinauszukommen.
Beginn ist am Do., den 27.02. Es geht dann weiter am Do., den 12.03. und am 26.03.
Wir schließen dann die Andachts-Reihe ab zusammen mit der Taizémusik- und gebetsgruppe mit einer besonderen Tischabendmahlsfeier am Gründonnerstag, den 09.04. 
Einführung in die „Perlen des Glaubens“ - 12.01.2020
Am Samstag, den 1. Februar 2020 um 14.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr können Sie die „Perlen des Glaubens“ im Gemeindehaus der Kirche Selent kennenlernen.
Die „Perlen des Glaubens“ sind ein farbiges Band aus Perlen, das der evangelische Bischof Martin Lönnebo aus Schweden entwickelt hat.
Jede Perle steht für ein Thema im Leben bzw. für einen Aspekt im Glauben. An Hand der Perlen können die persönlichen Fragen zum Glauben und zum eigenen Leben im Glauben gestellt werden und nach Antworten gesucht werden. Auch kann die persönliche Situation mit Hilfe der Perlen neu wahrgenommen werden. Die Perlen sind für jedes Alter geeignet. Die Perlen machen den Glauben „greifbar“ und möchten dazu anregen, christliche Tradition neu zu entdecken und zu verstehen.
Durch den Nachmittag leiten wird Sie Frau Dipl. Theol. und Dipl. Pädagogin Sylvia Bernien. Sie wird hierbei die einzelnen Perlen in ihrer Bedeutung vorstellen und in den Umgang mit ihnen einführen. 
Inzwischen begleiteten die Perlen sie durch Ihren Lebensalltag, so Frau Bernien in Ihrer Ankündigung. Sie ermöglichten ihr, sich immer wieder auf das für Sie wesentliche zu konzentrieren. Dies empfände Sie als eine große Bereicherung, die sie bei dieser Gelegenheit gerne mit anderen teilen möchte.
Wenn an diesem Nachmittag der Wunsch entsteht, die gemeinsame Beschäftigung mit den Perlen fortzusetzen, kann dies auch für einen späteren Zeitpunkt gerne vereinbart werden. 

Bitte um eine verbindliche Anmeldung:  
Für die Teilnahme wird nach Möglichkeit um eine verbindlich Anmeldung bis zum 21.01.20 über das Kirchenbüro Selent, Telefon: 04384-760 gebeten, damit zur Mitarbeit genügend Armbänder für alle TeilnehmerInnen mit den „Perlen des Glaubens“ vorrätig sind.
Die Armbänder können dann auf Wunsch auch käuflich für 10 Euro im Anschluß an dem Nachmittag erworben werden.
Herr meiner Stunden und meiner Jahre - 31.12.2019
Liebe Besucherin. lieber Besucher unserer Homepage,
die Kirchengemeinde Selent wünscht Ihnen mit dem folgenden Gebet von Jörg Zink ein gesegnetes und hoffnungsfrohes neues Jahr 2020:

Herr meiner Stunden und meiner Jahre,
du hast mir viel Zeit gegeben.
Sie liegt hinter mir und sie liegt vor mir.
Sie war mein und wird mein,
und ich habe sie von dir.
Ich danke dir für jeden Schlag der Uhr
und für jeden Morgen, den ich sehe.
Ich bitte dich nicht mir mehr Zeit zu geben.
Ich bitte dich aber um viel Gelassenheit,
jede Stunde zu füllen.
Ich bitte dich, daß ich ein wenig dieser Zeit
freihalten darf von Befehl und Pflicht,
ein wenig für Stille,
ein wenig für Spiel,
ein wenig für die Menschen am Rande meines Lebens,
die einen Tröster brauchen.
Ich bitte dich um Sorgfalt,
daß ich meine Zeit nicht töte,
nicht vertreibe, nicht verderbe.
Jede Stunde ist ein Streifen Land.
Ich möchte ihn aufreißen mit dem Pflug,
Ich möchte Liebe hineinwerfen,
Gedanken und Gespräche,
damit Frucht wächst.
Segne meinen Tag!
 
Die Sternsinger/innen kommen... - 19.12.2019
Wir laden herzlich ein zum Sternsinger-Gottesdienst am 05. Januar 2020 um 10.30 Uhr in der Kirche Fargau.
Die Sternsinger/innen kommen auf Ihren Wunsch auch gerne zu Ihnen mit ihren Liedern und dem Jahressegen 2020 für Ihr Heim.
Spenden sind zu 2020 geplant und erwünscht für Projekte zur Unterstützung von Kindern im Libanon. 
S. auch: https://www.sternsinger.de
Kontakt: Pastorin Andrea Noffke, T. 0431/28911273 E-Mail: anoffke@gmx.net
Weihnachten in Selent 2019 - 18.12.2019
Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichts,
Licht um dich her und in deinem Herzen.
Licht von oben, so dass du spürst:
Licht aus einer anderen Welt wird zum Licht deines Lebens;
wie dunkel es auch immer um dich und in dir sein mag.
Das Licht der Weihnacht wärme dich,
wenn es kalt wird, außen und in dir.
Es gehe dir voran, sodass du deinen Weg findest.
Und zum Licht für andere wirst.

(aus: Helge Adolphsen, Licht aus einer anderen Welt)

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Weihnachtsgottesdiensten am Di., den 24. Dezember 2019: um 15.00 Uhr Familien-Christvesper in Fargau und um 15.00 Uhr in der St.-Servatius-Kirche Selent zu einem kleinen Weihnachts-Singspiel "Weihnachten im Stall" mit den Hasselburger Feldmäusen (Bauernkindergarten Hasselburg) unter der Leitung von Catrin Reese und Prädikant Hans--Joachim Klütz. Die musikalische Gestaltung übernimmt an der Orgel: Herr Adrian Brandt.
Desweiteren laden wir herzlich ein um 17.00 Uhr in Selent zur Christvesper und um 23.00 Uhr in Selent zur Christnacht im Kerzenschein mit Chormusik
Am Mittwoch, dem 1. Weihnachtstag werden sie von Prädikant Hans-Joachim Klütz zu einem Weihnachtsgottesdienst um 10.30 Uhr in Fargau empfangen und Donnerstag, am 2. Weihnachtstag zu einem Weihnachtsgottesdienst um 10.30 Uhr in Selent
Ich wünsche ein gesegnetes , friedvolles und frohes Weihnachtsfest 2019.
Pastor Timo von Somogyi-Erdödy 

 
 
 
Familienkirche am 1. Advent - Freude blüht auf... Maria besucht Elisabeth - 30.11.2019
Wir laden wieder jung und alt herzlich ein zur Familienkirche am 1. Dezember 2019, die, wie jeden ersten Sonntag im Monat, in der Kirche in Fargau um 10.30 Uhr stattfindet.
Ab Selent besteht die Möglichkeit in unserem Kirchenbus ab 9.15 Uhr am Gemeindehaus, Dorfplatz 10 mitzukommen.
Wir werden wieder einen Weg durch unseren Adventsgarten hinein und wieder hinaus in unserer Tannenspirale "wandern". Begleiten werden uns Worte aus dem Lukas-Evangelium (1,39-56): Maria wandert zu Elisabeth und ihre Freude erblüht als sie von ihr erfährt, wen sie gebären wird. Sie ist selig und singt Gott zum Lob. 
Wir entzünden Kerzenlichter, die uns bei dieser Geschichte begleiten, singen Lieder, die uns froh stimmen, beten, lassen uns segnen und stärken für die kommende Adventszeit.
Hierzu gibt es im Anschluß auch eine gemütliche Adventskaffeerunde mit Kaffee und Kinderpunsch, sowie Stollen. 
 
Selenter Adventsandachten - Heraus aus der Hektik hinein in die Stille - 29.11.2019
Zur Stille und zur Ruhe kommen mit Texten, Liedern und Gebeten zum Advent. 
Wir laden nach einem neu entdeckten Zugang zum Advent im vergangenen nun auch dieses Jahr herzlich ein zu neuen Andachten zur Adventszeit 2019, jeweils Dienstags, beginnend am 03.12. um 18.00 Uhr, weiter am 10.12. und 17.12. zum Thema "Auf dem Weg zum Licht in uns" mit Liedern von Helge Burggrabe in der Seitenkapelle der St.-Servatius-Kirche Selent.
Mit Frau Sylvia-Babett Bernien (Theologin und Religionspädagogin).
31. Adventsmusik im Kerzenschein - 28.11.2019
Für den 2. Adventssonntag am 08.12.2019 um 17 Uhr lädt die Selenter Kirchengemeinde herzlich ein zu ihrer beliebten 31. Adventsmusik im Kerzenschein in der St.-Servatius-Kirche Selent.
In stimmungsvoller Atmosphäre musizieren die Kantoreien aus Selent und Ascheberg sowie das Kreiskammerorchester Ostholstein und bieten Weihnachtsmusik aus Barock, Klassik und Moderne unter der Leitung von Kantor Nikolaus Krause aus Selent. Im Zentrum stehen in diesem Jahr die herzerfrischende Kantate "Willkommen, süßer Bräutigam" von Vincent Lübeck und die anmutigen Stücke  "Fallt mit Danken" von Johann Sebastian Bach sowie "Jubilate Deo" von Johannes Matthias Michel.
Abgerundet wird das Programm durch musikalische Beiträge des Solistenquartetts aus Ascheberg und des Flütenensembles aus Selent und von Kantor Nikolaus Krause an der Selenter Orgel.
Als Publikum sind sie auch wieder herzlich eingeladen zum Mitsingen oder -summen von bekannten Adventsliedern.
Der Eintritt ist frei; wir bitten um eine Spende für die Kirchenmusik.   
Novemberzeit - 29.10.2019
Novemberzeit – die Blätter fallen, Erde und Himmel scheinen sich zu verschliessen – und auch wir ziehen uns gerne zurück ins Haus, wenn wir können. 
Zurück bleibt eine leere Bank im Nebel auf der wir im Sommer gesessen haben, allein oder zu  zweit, gar zu dritt oder viert im Gespräch vertieft, leise und laut fröhlich schwatzend oder auch zum Ausruhen - im Schatten eines Haselnussstrauches – doch nun ist die Bank verwaist. Ein letztes Mal leuchten seine letzten Blätter gelb auf in dem wenigen trüben Licht, das sich zu uns zu verirren scheint bevor auch diese zu Boden fallen und die kleine Bank bedecken.
Novemberzeit – Zeit des Rückzugs, des Wartens und des Gedenkens – Zeit der Trauer.
Am liebsten möchte manche diese Tage schnell überspringen und hinter sich lassen, mancher sogar fällt  tiefer als ihm gut tut in sie hinein.
Beides wünsche ich mir nicht für diese Zeit, doch gerne Worte und Gedanken für die ich mir sonst vielleicht zu selten Zeit nehme, das Gedenken an Verstorbene, an die, die verloren haben – ihr Leben gar, ihre Jugend oder ihre Heimat, bedingt durch Krieg oder Verfolgung, doch auch gerne an die und mit ihnen, die vor zwanzig Jahren zu ihrem großem Glück mehr gewonnen haben als sie  wohl vorher kaum zu hoffen wagten – Freiheit.  
Was mich in diesen Tagen auch aufmuntert, können aber auch nur kleine Beobachtungen sein – selbst bei wenig Licht können die wenigen Blätter eines Baumes zuweilen noch leuchten als möchten sie uns grüßen, wenn wir uns Zeit nehmen können, um unter ihnen oder über sie her wandern zu können, die feucht-kalte Luft kann auch erfrischen, die Vorfreude auf die Rückkehr ins Haus.
Was mich aufmuntert sind der Schein der Martinslaternen wie der kommenden Advents- und Weihnachtslichter im frühen Dunkel und es können ein gutes Buch oder gute Worte sein für die ich mir Zeit nehme, etwa die vorausleuchtenden Worte der Adventszeit aus dem Buch des Propheten Jesaja 9,1:
Das Volk, das im finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Es ist oft mehr Licht da als wir manchmal meinen und es kann uns helfen. Eine Bank, ein Stuhl im Haus braucht auch jetzt nicht leer zu sein – ich selbst kann sie füllen – bei mir zuhause mit guten Gedanken oder als Gast bei jemand anderem.  
Mit herzlichen Grüßen
Pastor Timo von Somogyi 
Familienkirche - 04.09.2019
Am Sonntag den 1. September fand im Rahmen der Familienkirche ein besonderer Gottesdienst in der Kirche Fargau statt: TAUFERINNERUNG war die Überschrift.
Die Familien und Kinder waren eingeladen sich gemeinsam an ihre Taufe zu erinnern. Hierzu wurde daran erinnert wie Gott den Menschen in seiner Liebe erschaffen hat. Jeder Mensch ist in sich ausgezeichnet, wunderbar und einzigartig. Genau so, wie er ist, genau richtig. Gott haucht dem Menschen das Leben ein. Der Mensch will mehr, will perfekt sein und dabei übersieht der Mensch in seinem Ehrgeiz das Gute, was schon ist.
Jede und jeder von uns hat dann selbst einen Menschen geformt aus Salzteig. Das war gar nicht so leicht, aber die entstandenen Figuren sind genau so einzigartig und wunderbar wie wir selbst. Wir jedoch sind angereichert mit dem Atem Gottes – dem Odem Gottes.
Auf diese Weise waren wir vorbereitet, um uns an unsere eigene Taufe noch einmal zu erinnern. Wir sind nicht nur wunderbar gemacht, sondern Gott hat uns durch die Taufe noch einmal sein „Ja“ zugesprochen. Wir sind Gottes geliebtes Kind.
In diesem Gottesdienst haben wir eine ganz besondere Gemeinschaft spüren dürfen verbunden durch die Liebe Gottes. Gemeinsam haben wir fröhlich gesungen, gebetet, Figuren geknetet, gelacht und den Segen Gottes empfangen und sind innerlich berührt worden von dem Geist Gottes. Danke!
Sylvia Bernien 
Musik für die Seele - 24.08.2019
So lautet der Titel eines Konzertes am Sonntag, den 8. September um 20.00 Uhr in der St.-Servatius-Kirche Selent, zu dem die Kirchengemeinde herzlich einlädt mit dem Duo Sing Your Soul aus Sörup: Meike Salzmann am Akkordeon und Ulrich Lehna an den Klarinetten.
Präsentiert werden verschiedene Werke, die neu arrangiert wurden für eine einzigartige Instrumentenkombination, der 2. Satz aus dem A-Dur-Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart und mit der Baßklarinette Werke von Johann Sebastian Bach. Außerdem sind Werke dabei von Carlos Gardel und der Tango nuevo im Stil Astor Piazollas, die auf kammermusikalischem Niveau um zahlreiche besondere Klangelemente bereichert sind.
Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik gerne erwünscht. 
Pilgertour zu Pfingsten mit dem Fahrrad zum Hessenstein - 04.06.2019
wer Pfingsten nicht nur etwas für Geist & Seele, sondern auch für seinen Körper tun möchte, der ist herzlich eingeladen zur diesjährigen
Pilger-Tour mit dem Fahrrad zum Hessenstein
„Schöpfungsbewahrung und Spiritualität“
Pfingstsonntag, 09.06.2019, Beginn 10.30 Uhr, Kirche Selent
Ende: ca. 15.00 Uhr auf dem Hessenstein (Gemeinde Panker).
Unsere Pilgerreise beginnt um 10.30 Uhr mit einer kleinen Andacht in der Kirche. Weiter geht’s dann mit dem Sichten des irdischen Kirchturm-Geistes. Dort nistet ein Turmfalke, auf dessen Familie wir einen fachmännischen Blick mit Roland Bornmann werfen werden. Gegen 11.00 Uhr schwingen wir uns auf unsere Fahrräder und starten in 5 Etappen gen Richtung Hessenstein.
Neben geistiger Nahrung in den Pausen gibt´s am Ziel ein gemeinsames Picknick mit einem herrlichen Blick auf unsere beiden Seen. Bei klarem Wetter reicht der Blick über die Ostsee bis Dänemark und über den Selenter See bis zum Selenter Kirchturm zurück.
Auch Teiletappen oder Transporte sollten möglich sein, da wir parallel zur Tour auch unseren Kirchenbus zur Verfügung haben.  
Damit wir diese Tour ohne eine spontane Brotvermehrung etwas besser planen können, freuen wir uns bei Interesse auch über eine kurze Anmeldung unter unserer Mailadresse auf dieser Web-Seite.   
Leitung: Frau Susanne Elbert, Frau Sylvia Bernien und Timo v. Somogyi, Pastor, Selent
Außergewöhnliches Konzert des Kirchenkreises zum Reformationsjubiläum - 23.10.2017
Der Kirchenkreis Plön-Segeberg hat den Lübecker Musik-Professor Dieter Mack beauftragt, zum Reformationsjubiläum ein Stück zu komponieren, an dessen Aufführung sich viele Mitglieder aus den Chören und Ensembles aus dem Kirchenkreis beteiligen können. Die Uraufführung des Werks "Verleih uns Frieden gnädiglich" findet in Plön (28.10.2017, 19 Uhr, Nikolaikirche) statt, ein weiteres Mal ist das Werk in Bad Segeberg (4.11.2017, 17 Uhr, Marienkirche) zu sehen.


Etwa 250 musikbegeisterte Menschen aus zwölf Gruppen proben seit Anfang des Jahres das für sie sehr ungewöhnliche Stück. Die Grundlage und Namensgeber des Werks ist das Lied Martin Luthers „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Dieter Mack hat sich sehr frei mit dem Inhalt dieses gesungenen Gebets um den geistlichen, aber auch den irdischen, politischen-sozialen Frieden auseinandergesetzt. Er verwendet dabei nicht den kompletten Text Luthers, sondern auch Zitate und Fragmente aus anderen Quellen und "frei erfundenes phonetisches Material".
"Die Zuhörer können in dem Stück etwas über die Fragilität von Frieden erfahren“, sagt Kirchenmusikdirektor Henrich Schwerk, einer der beiden Kirchenkreiskantoren und Initiatoren des Projektes. Es ist aber auch zu hören, dass Krieg und Frieden in gewisser Weise zusammengehören."
Mack nennt sein Werk „Raummusik“ – es ist bestimmt für ein Orchester mit großem Percussionapparat, vier Chöre, zwei Blechbläsergruppen und Solosänger. Die Chöre stehen in der Kirche verteilt und können so den gesamten Raum mit verschiedenen Klängen fluten. „In dem Stück sind für unsere Gewohnheiten erstaunliche Klänge zu hören“, sagt Schwerk. „Das können überraschende Tonfolgen aus verschiedenen Orchestergruppen sein, etwa von Holzbläsern oder den Streichern“, berichtet Schwerk. Es gebe auch stimmlose oder gesprochene, gehauchte Silben der Solisten auf langen tiefen Tönen aus den Chören. „Insgesamt dominiert eine gewisse Ruhe, ein Fließen von Klängen“, sagt er. „Das Stück ist phasenweise geradezu meditativ“. Es komme aber ebenso zu unerwarteten Klangausbrüchen.  
Das Projekt sei ein hervorragender Höhepunkt des musikalischen Programms des Kirchenkreises zum Reformationsjubiläum, sagt Propst Erich Faehling.  „Diese Komposition  ist eine Form reformatorischen Aufbruchs“, sagt er. „Denn Reformation steht für mich für die Freiheit der Seele.“ Und das müsse immer neu durchbuchstabiert werden – „hier geschieht das in der Sprache der Musik“.
Der Eintritt kostet zehn Euro, Karten gibt es an den Abendkassen.
Das Taizégebet in Selent - Zeit der Stille für mich - 29.08.2017
Auch unser Taizégebet startet wieder an jedem ersten Sonntag im Monat in der Selenter Kirche um 18.00 Uhr.
 
Das Taizégebet ist ein Gottesdienst, der sich in seinem Ablauf an der Liturgie der Taizégebete der Communauté im französichen Ort Taizé in Burgund orientiert. Hierbei steht die gemeinschaftlich erlebte Stille und Ruhe zum Gebet im Mittelpunkt.
Hintergrund hierfür ist der Gedanke, dass Gott im Moment der Stille zu uns spricht, so wie es die Bibel etwa im 1. Könige 19 beschreibt als der Prophet Elia Gott begegenen möchte: Als sich der große Lärm legt, hört Elija „ein Geräusch schwebenden Schweigens“, und da spricht Gott zu ihm. Auch in manchen Psalmworten wie etwa im Psalm 131 kommt dies besonders zum Ausdruck: „Ich ließ meine Seele ruhig werden und still ... Hoffe auf den Herrn von nun an bis in Ewigkeit!“ Der Kirchenvater Augustinus schrieb darum wohl auch in seinen Bekenntnissen v9: "Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in dir."Daher gibt es in diesem Gottesdienst keine Predigt aber immer eine biblische Lesung zum Sonntag und die mittlerweile bekannt gewordenen Taizélieder, die biblische Texte in meditativer Schlichtheit entfalten.
Begleitet wird der Gesang in Selent durch Streicher- und Flötenmusik. So fällt es leichter, die eingängigen und sich wiederholenden Lieder und Melodien kennenzulernen, ihnen zu lauschen oder auch selbst mitzusingen.
Einen Eindruck dieser Musik vermittelt auch die Webseite aus Taizé unter der Rubrik Gebete und Gesänge: www.taize.fr.
Wir laden herzlich ein, dabei zu sein.  
Unser Tip für Urlauber und Fahrrad-Fans: die Kirchenrouten rund um den Selenter See entdecken - 16.07.2015
Die Selenter St.-Servatius-Kirche zählt seit 2012 zum Ziel der Kirchenrouten im Kirchenkreis Plön-Segeberg. 
Hierzu heißt es auf der speziell für interessierte Urlauber eingerichteten Webseite des Kirchenkreises Plön-Segeberg (s. http://kirchenrouten.eu): 
"Unter dem Motto „Geschichte und Natur erleben – Seele stärken“ laden Sie in Schleswig-Holstein 8 Routen ein – jede unter einem bestimmten Thema –, um auf ihnen von Kirche zu Kirche zu radeln,  von der Ostseeküste bis nach Hamburg. Ganz gleich wo Sie sich auch befinden: Die Kirchturmspitzen bieten Ihnen eine sichere Orientierung und zwar in doppeltem Sinn: als Orientierungspunkt inmitten dieser weitläufigen Landschaft und für die innere Einkehr beim Kirchenbesuch – jede der zahlreichen Kirchen bietet viele Möglichkeiten, von Ihnen entdeckt zu werden.
Auf den gut ausgeschilderten 8 Fahrrad-Routen finden Sie aber nicht nur liebevoll restaurierte Kirchen, Klöster oder Wallfahrtsstätten - erleben Sie auch eine überaus reizvolle Landschaft mit vielfältigen kulturellen Sehenswürdigkeiten. Feiner Ostseestrand und bezaubernde Hügellandschaften, glitzernde Seen und grüne Wälder oder imposante Gutshöfe und Herrenhäuser: Für jeden Radler ist etwas Interessantes dabei. Überzeugen Sie sich selbst auf den nächsten Seiten und radeln Sie los!

Die Kirchenrouten sind ein Gemeinschaftsprojekte des Kirchenkreises Plön-Segeberg und der AktivRegionen Ostseeküste, Schwentine-Holsteinische Schweiz, Holsteins Herz und Alsterland. Ziel der AktivRegionen ist es, das Leben in den ländlichen Räumen mit den vereinten Kräften der Menschen vor Ort zu gestalten. Dafür stehen den AktivRegionen von 2007 – 2013 EU-Gelder aus dem Zukunftsprogramm Ländlicher Raum (ZPLR) in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Weitere Informationen sind auch auf den Internetseiten der jeweiligen AktivRegionen erhältlich."

Wir wünschen allen Urlaubern hierzu interessante Entdeckungen in unserer Region und einen erholsamen Urlaub insbesondere auf der Brottour oder auch der Fischtour zu der Selent zählt.
Schauen Sie für nähere Informationen gerne auf unsere Linkseite. 
Ihre Kirchengemeinde Selent.  
Unsere Kirche ist offen! - 09.06.2008
Interessiert Sie die Architektur unserer Kirche, wollen Sie einmal den imposanten Altar aus der Nähe betrachten oder wollen Sie einmal in Ruhe ein paar andächtige Minuten verbringen?
Dann kommen Sie in unsere Kirche - sie ist vom Frühjahr bis zum Herbst ganztägig geöffnet (außer montags). Jetzt in der Winterzeit ist die Kirche aus heiztechnischen Gründen auf Anfrage geöffnet.